In der Debatte um die Lex UBS erhält Finanzministerin Karin Keller-Sutter Unterstützung von einer der weltweit wichtigsten Organisationen für globale Stabilität. Gefahren sieht der IWF im Immobilienmarkt.
Der UBS-Chef kontert Finanzministerin Karin Keller-Sutter und warnt, dass es ohne Wettbewerbsfähigkeit nicht möglich sein wird, die Schweiz als globalen und dynamischen Finanzplatz zu erhalten.
Die Finanzministerin blickt mit Sorge auf die amerikanischen Bestrebungen, den Finanzmarkt zu deregulieren. Das könne nicht der Weg der Schweiz sein. «Vielleicht sind wir nicht Indiana Jones – dafür verlässlich und stabil.»
Laut einer repräsentativen Umfrage nutzt jeder vierte Schweizer KI-Werkzeuge für Anlage- und Finanzfragen – je jünger, desto häufiger. Das hat bereits Folgen für die Banken.
Schweizer Asset Manager, Pensionskassen und Stiftungen sind mit insgesamt über 100 Milliarden in Kohle-, Öl- und Gasunternehmen investiert. Die Schweiz liegt auf Platz zwei in Europa. Anleihen laufen zum Teil bis ins nächste Jahrhundert.