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Nach drei Jahren des Schrumpfens hat der weltweite Kunstmarkt wieder zugelegt, wie die Zahlen von Art Basel und der UBS zeigen. Besonders lebhaft war der Handel in der Schweiz.
13. März 2026 • Beat Schmid

Der globale Kunstmarkt ist 2025 erstmals seit drei Jahren wieder gewachsen. Gleichzeitig nimmt der Optimismus in der Branche zu, wie ein am Donnerstag veröffentlichter Jahresbericht der Schweizer Bank UBS und der Kunstmesse Art Basel zeigt. Der Marktumsatz ist 2025 um 4 Prozent auf geschätzte 59,6 Milliarden Dollar gestiegen, bleibt aber weiterhin unter dem Peak im Jahr 2022.

Die kombinierten öffentlichen und privaten Verkäufe in Auktionshäusern stiegen um 6 Prozent auf 24,8 Milliarden Dollar. Galerien und Händler erzielten ein Plus von 2 Prozent auf geschätzte 34,8 Milliarden Dollar.

Obschon Zollturbulenzen, geopolitische Unsicherheiten und gestiegene Kosten auf das Wachstum drücken, rechnen 43 Prozent der Kunsthändler damit, dass ihre Umsätze 2026 weiter zulegen. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei 33 Prozent.

Trendwende im Kunstmarkt?

Clare McAndrew, die Autorin des Berichts und Gründerin des Beratungsunternehmens Arts Economics, geht von einer Trendwende für den Kunstmarkt aus. «Der Markt bewegte sich jedoch weiterhin in einem volatilen geopolitischen Umfeld – insbesondere im Hinblick auf den grenzüberschreitenden Handel, dessen volle Auswirkungen sich auch 2026 noch zeigen dürften», sagte sie.

Treiber des Wachstums waren öffentliche Auktionen und die USA (plus 5 Prozent) – der weltweit grösste Kunstmarkt. Kein Wachstum gab es dagegen in China und Grossbritannien, die an zweiter und dritter Stelle im globalen Kunsthandel stehen. Der Markt in der Schweiz legte um 13 Prozent zu.

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