Das Gesamtvolumen des Schweizer Fondsmarkts legte im ersten Quartal leicht auf rund 1742 Milliarden Franken zu – ein hauchdünnes Plus von 2,2 Milliarden. Gleichzeitig flossen netto 17,7 Milliarden Franken an Neugeldern in den Markt, was auf eine grundsätzlich intakte Nachfrage hindeutet, wie der Verband Asset Management Switzerland in einer Mitteilung schreibt.
Der Krieg im Iran hat deutliche Spuren in den Depots hinterlassen. Nach einem dynamischen Jahresauftakt kam es im März zu einer spürbaren Trendwende, schreibt die AMAS. Die Aktienfonds verloren im Schnitt 4,4 Prozent. Die Performance war in den meisten Anlageklassen negativ, wie die Tabelle zeigt:
Über das ganze 1. Quartal flossen 12 Milliarden in Aktien-, 4,8 Milliarden in Obligationen- und 983 Millionen in Anlagestrategiefonds. Abflüsse gab es in Geldmarktfonds (minus 586 Millionen). «Anlegerinnen und Anleger berücksichtigen die herrschenden Risiken durchaus und haben sich langfristig positioniert», sagt AMAS-CEO Adrian Schatzmann. «Ein Ausstieg nach einem Kursrückschlag bedeutet, den nächsten Aufschwung zu verpassen. Und historisch gesehen war dies jeweils ein sehr kostspieliger Fehler.»
UBS dominiert mit 36,7 Prozent Marktanteil
Die Marktstruktur ist weiterhin stark konzentriert: Rund 74 Prozent des Volumens entfallen auf die zehn grössten Anbieter. Angeführt wird der Markt unverändert von UBS mit einem Anteil von 36,7 Prozent, gefolgt von Swisscanto (11,1 Prozent), Blackrock (9,7 Prozent) und Pictet (5,7 Prozent).
Die wichtigsten Aktienindizes schlossen das erste Quartal im Minus ab: Dow Jones: −3,58%, S&P 500: −4,63%, EURO STOXX 50: −3,83%, SMI: −3,70%.

