Die UBS liegt mit ihren Ergebnissen am oberen Ende der Analystenschätzungen: Der Reingewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 80 Prozent auf 3 Milliarden Dollar. Der Vorsteuergewinn lag bei 4 Milliarden Dollar. Analysten erwarteten im Schnitt einen Vorsteuergewinn von 3 Milliarden Dollar. Die Rendite auf das CET1-Kapital (RoCET1) kletterte auf 16,8 Prozent, wie die Bank mitteilt. Die Zuflüsse (Net New Assets) lagen bei 37 Milliarden im Global Wealth Management und 14 Milliarden im Asset Management.
Die hohe Volatilität hatte einen positiven Effekt auf die Einnahmen: Im Wealth Management kletterten die transaktionsabhängigen Erträge um 17 Prozent. Die Erträge der Investmentbank erhöhten sich um 27 Prozent. Die Eigenkapitalrendite der Abteilung schoss auf 24,9 Prozent hoch. Im ersten Quartal wurden die letzten CS-Kunden auf die UBS-Systeme migriert. Die Bank spricht davon, die Integration bis Ende Jahr vollständig abzuschliessen, um dann von weiteren Effizienzgewinnen profitieren zu können.
In der Mitteilung schreibt die Grossbank, dass sie sich zu einem global diversifizierten Geschäftsmodell bekenne und einen Beitrag zu «faktenbasierten Überlegungen zum Schweizer Kapitalrahmen» leiste. «Wir konzentrieren uns weiterhin auf den Schutz der Interessen unserer Aktionäre und versuchen dabei, die Auswirkungen auf unsere Kunden und Mitarbeitenden so gering wie möglich zu halten.»
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