Credit Suisse muss Durchhalteparolen herausgeben

Die Grossbank sei «gut unterwegs» mit ihrer umfassenden Strategieüberprüfung. Trotz anhaltenden Spekulationen will sie weiterhin erst am 27. Oktober über ihre Entscheidungen informieren.

Credit Suisse muss Durchhalteparolen herausgeben
CS-Präsident will erst Ende Oktober über den Umbau der Bank informieren (Quelle: HO)

Die Credit Suisse sieht sich mit der laufenden Strategieüberprüfung auf Kurs. Weil in den vergangenen Tagen verstärkt über das Ergebnis dieser Überprüfung in den Medien und den Märkten spekuliert worden sei, wolle die Grossbank einen Zwischenstand zu kommunizieren, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.

Man komme mit der umfassenden strategischen Überprüfung gut voran, schreibt die Bank darin. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung würden Alternativen prüfen, die über die letztjährige Strategieüberprüfung hinaus gingen. Die Bank führt derzeit eine Reihe von strategischen Initiativen durch, zu denen auch potenzielle Veräusserungen und Verkäufe von Vermögenswerten gehören.

Die Bank schreibt weiter, dass sie wie vorgesehen die Ergebnisse der Strategieüberprüfung bei der Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal am 27. Oktober bekanntgeben werde.

In den letzten Tagen kam es zu Berichten, wonach die CS die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung ausloten würde oder den Brand Frist Boston wiederbeleben wolle. Auch war die Rede von einem grossen Stellenabbau oder der Dreiteilung der Investmentbank. Meist dementierte die Bank die Berichte nicht. Einzig die Meldung, die CS wolle sich aus dem US-Geschäft zurückziehen, bezeichnete die Bank als falsch.

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