Derivate-Debakel: So viel (oder wenig) erhalten UBS-Opfer

Wer sich vehement wehrt, kann auf bessere Entschädigung hoffen. Bei den umstrittenen Dollar-Derivaten der UBS fallen die Zahlungen höchst unterschiedlich aus.

Derivate-Debakel: So viel (oder wenig) erhalten UBS-Opfer
War ein Hotspot der Devisen-Derivate: UBS St. Moritz. (Bild: Google Streetview)

Noch immer laufen Verfahren rund um den Skandal mit exotischen Dollar-Derivaten bei der UBS. Rund 3000 Schweizer Kunden der Grossbank hatten Produkte wie Range Target Payout Forwards im Depot, die zum Teil zu grossen Verlusten geführt haben. Auslöser waren die Zollankündigungen von Donald Trump im Frühling 2025. Diese haben die Devisenmärkte durcheinandergewirbelt.

Wie die UBS selbst vor einem Jahr mitteilte, hatte sie kurz nach dem Verlustmonat im April 2025 rund 200 Kunden entschädigt. Wo die Zahl ein Jahr später liegt, ist nicht bekannt. Auf Fragen zum Derivate-Skandal und dazu, wie sie ihre Kunden entschädigt hat, reagiert die Grossbank mit einem «No comment».

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