Die UBS verstärkt ihr Investmentbanking in Nordamerika mit mehreren erfahrenen Bankern. Ziel sei es, insbesondere das Geschäft mit Industriekunden auszubauen. Das geht aus einem internen Memo hervor, das Bloomberg einsehen konnte. Fast alle Neueinstellungen haben einen Hintergrund bei der fusionierten Grossbank.
Matt Parr stösst als Vice Chairman Global Banking Americas und Leiter des Investmentbankings im Mittleren Westen zur UBS. Er soll sich auf diversifizierte Industriekonzerne, die Automobilbranche sowie das Beratungsgeschäft in der Region konzentrieren. Er war mehrere Jahre bei der Credit Suisse in Chicago und New York und später auch bei der UBS tätig.
Adam Reeder wechselt von Rothschild & Co zur UBS und wird Vice Chairman der Global Industrials Group. Sein Schwerpunkt liegt auf Baustoffen, Materialien und weiteren Industrieunternehmen. Auch er arbeitete einige Jahre bei der UBS in der Investmentbank und danach bei der Credit Suisse als Managing Director and Global Head of Building Products and Basic Materials Group.
Weitere Zugänge von Rothschild und Deutscher Bank
Von Rothschild wechseln zudem Justin Kish und Evan Bergelt zur UBS. Kish wird Managing Director und soll sich auf Baustoffe und Materialien konzentrieren. Bergelt kommt als Executive Director und wird sich um Unternehmen aus dem Bereich Industriedistribution kümmern.
Weiter sind Pierre Bosse und Christian Hartenberger als Managing Directors zur UBS gestossen. Bosse ist für Kunden aus dem Energiesektor zuständig, Hartenberger für Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt sowie dem Verteidigungssektor. Beide waren in früheren Jahren bei der Credit Suisse tätig.
Jeff Vergamini und Brian Willer schliesslich stossen von Morgan Stanley beziehungsweise der Deutschen Bank zur UBS. Die beiden Managing Directors werden sich auf die Bereiche Fusionen und Übernahmen im Industriesektor beziehungsweise auf die Automobilbranche und Mobilität konzentrieren.