In einer Welt, die sich oft im Takt von Quartalsberichten bewegt, verfolgen Familien oft einen anderen, auf langfristige Perspektiven ausgerichteten Ansatz mit Blick auf die nächsten Generationen. Familien haben die nächsten Generationen im Blick. Aus dieser tiefen Überzeugung ist die Anlagephilosophie der Fürstliche Strategie der LGT entstanden. Sie ist die konsequente Umsetzung einer Philosophie, die von der unternehmerischen Weitsicht und den Werten der Fürstenfamilie von Liechtenstein geprägt ist. Mit ihr soll Vermögen so entwickelt werden, dass es auch künftigen Generationen als solides Fundament dient.
Am Anfang stand eine mutige Vision
Die Geschichte der Fürstlichen Strategie beginnt im Jahr 1998, nicht in einem Handelsraum, sondern mit einer unternehmerischen Entscheidung. Nach dem Verkauf eines Firmenteils stand die Fürstenfamilie vor der Aufgabe, die Erlöse umsichtig und vor allem langfristig anzulegen. Statt auf die üblichen Lösungen zu setzen, blickte man über den Atlantik. Als Vorbild dienten die grossen amerikanischen Universitätsstiftungen wie Harvard und Yale, die ihr eigenes Kapital mit einem sehr langen Horizont verwalteten.
Ihr Erfolgsrezept war eine für damalige europäische Verhältnisse fast schon radikale Diversifikation. In Anlehnung an dieses Modell wurde ein signifikanter Teil des Vermögens in die damals vor allem in Europa noch wenig verbreiteten alternativen Anlageklassen wie Private Equity und Hedgefonds investiert. Später wurde diese Strategie, in die die Familie selbst massgeblich investiert, auch für Kundinnen und Kunden zugänglich gemacht. Dieser Moment schuf eine Angleichung der Kundeninteressen mit denen der Bankeigentümer, die bis heute das Fundament des Vertrauens bildet.
Eine Philosophie, die von Werten geprägt ist
«Die Philosophie hinter der Strategie spiegelt die Philosophie unserer Familie», bringt es S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein auf den Punkt. Im Kern dieses Denkens steht nicht die kurzfristige Gewinnmaximierung, sondern das Bestreben, das Vermögen und seine Kaufkraft über Zeit zu erhalten und zu entwickeln. Es ist eine Haltung, die auf einer unternehmerischen Überzeugung fusst: dass nachhaltige Wertschöpfung am besten durch die langfristige Beteiligung an aktiv geführten, soliden Unternehmen entsteht.
Gleichzeitig ist dieser Ansatz untrennbar mit dem Gedanken der Verantwortung verbunden. Es geht darum, so zu wirtschaften, dass die Konsequenzen des eigenen Handelns bedacht werden und für die Nachkommen eine stabile Grundlage für ihr eigenes Leben und Wirtschaften erhalten bleiben.
Ein disziplinierter Prozess mit Weitblick
Diese langfristige Philosophie wird durch einen disziplinierten, aber doch flexiblen Prozess sichergestellt. Es beginnt mit der Erstellung einer strategischen "Landkarte", die auf einer tiefgehenden Analyse möglicher Zukunftsszenarien basiert und die langfristige Allokation des Portfolios festlegt. Diese Karte ist der Kompass, aber kein starres Korsett.
Mit der taktischen Navigation reagiert das erfahrene Portfoliomanagement auf kurzfristigere Marktveränderungen und passt die Positionierung innerhalb klar definierter Bandbreiten an. Der letzte und entscheidende Schritt ist die sorgfältige Auswahl der Investments. Dies geschieht teils durch LGT Expertinnen und Experten, teils durch die Auswahl der weltweit besten externen Managerinnen und Manager. Dabei zählen nicht nur Zahlen, sondern auch die Persönlichkeit und die Erfahrung der verantwortlichen Köpfe – ein Vorteil ist, dass die LGT inzwischen auf ein über Jahrzehnte gewachsenes Netzwerk zurückgreifen kann.
Die Kunst der Evolution
Eine Strategie, die Generationen überdauern soll, muss sich anpassen können. So hat sich auch die Fürstliche Strategie über die Jahre weiterentwickelt, um auf ein verändertes Marktumfeld zu reagieren. Als klassische Anleihen an Attraktivität verloren, wurden beispielsweise neue Einkommensquellen aus versicherungsbasierten Anlagen erschlossen. Das Engagement in Privatmarkt-Anlagen wurde ausgebaut, um das riesige Universum an nicht-kotierten Unternehmen zu erschliessen.
Der weitsichtige Ansatz findet seinen deutlichsten Ausdruck im Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit. Das Bekenntnis zum Netto-Null-Ziel bis 2050 ist die logische Konsequenz des Generationendenkens. Es geht darum, die Dekarbonisierung der Anlagen voranzutreiben und gezielt in Unternehmen zu investieren, die an den Klimalösungen von morgen arbeiten.
Ein Fundament, das trägt
Letztlich ist die Fürstliche Strategie mehr als die Summe ihrer Teile. Sie verdeutlicht eine Haltung, die Stabilität und Innovation, unternehmerisches Handeln und Verantwortung miteinander verbindet. Gestützt auf ihre über 25-jährige Geschichte, verfolgt sie ein klares Ziel: ein Fundament zu schaffen, das trägt – für die Anlegerinnen und Anleger von heute und für die Generationen von morgen.

