Swiss Life weist für das Geschäftsjahr 2025 einen unveränderten Reingewinn von 1,26 Milliarden Franken aus. Während das klassische Versicherungsgeschäft weiterhin für stabile Gewinne sorgte, fiel das Ergebnis im gebührenbasierten Geschäft schwächer aus. Die Kapitalisierung des Konzerns gilt weiterhin als robust: Die SST-Quote lag bei rund 210 Prozent.
Eine Auffälligkeit zeigte der Berich Assets Managers: Die Neugelder im Drittkundengeschäft (TPAM) erhöhten sich auf 17,7 Milliarden Franken – ein Plus von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die verwalteten Vermögen mit Drittkunden stiegen um 17 Prozent auf 145,7 Milliarden Franken.
Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionärinnen und Aktionären eine weitere Erhöhung der Ausschüttung vor. Die Dividende soll von 35 Franken auf 36.50 Franken je Aktie steigen. Mit den präsentierten Kennzahlen und dem Dividendenvorschlag erfüllt Swiss Life weitgehend die Erwartungen der Analysten.
Im Rahmen des Strategieprogramms «Swiss Life 2027» strebt der Versicherer eine Verbesserung der Ertragsqualität sowie zusätzliches Wachstum an. Bis 2027 soll das Ergebnis aus dem Gebühren- und Kommissionsgeschäft auf über 1 Milliarde Franken steigen (aktuell sind es 858 Millionen Franken). Gleichzeitig strebt Swiss Life eine Eigenkapitalrendite von 17 bis 19 Prozent an. Im Jahr 2025 lag diese bei 17,2 Prozent.

