Nach dem Peak im Februar geht es für Schweizer Pensionskassen wieder den Berg runter – dem Angriffskrieg von Israel und den USA gegen den Iran sei es zu verdanken. Im März erzielten die Kassen eine durchschnittliche Performance von minus 2,4 Prozent. Seit Anfang des Jahres liegt die durchschnittliche Performance nun mit 0,6 Prozent im Minus, schreibt die ZKB im Pensionskassen-Monitor von Swisscanto.
Dadurch bröckelt der Deckungsgrad – nach dem Höchststand im Februar hat der kapitalgewichtete Deckungsgrad der privaten Pensionskassen um 2,9 Prozentpunkte auf 119,3 Prozent abgenommen. Bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung beträgt der Deckungsgrad neu 114,2 Prozent und bei jenen mit einer Teilkapitalisierung 91,3 Prozent.
Bei den Anlageklassen zeigen sich grosse Unterschiede, die den Iran-Kriegswirren geschuldet sind. Seit Jahresbeginn zweistellig zugelegt haben die Rohstoffe mit einer Performance von 15 Prozent (im März betrug die Performance minus 1,16 Prozent). Ebenfalls positiv entwickelten sich direkt gehaltene Schweizer Immobilien mit einem Plus von 0,97 Prozent.
Markante Rückgänge gab es bei indirekten Immobilienanlagen in der Schweiz (minus 3,75 Prozent) und bei Schweizer Aktien, die seit Anfang Jahr 2,3 Prozent verloren – allein im März setzte es ein Minus von 7,4 Prozent ab. Private Equity erwies sich im März als stabilisierender Faktor und erzielte mit 3,9 Prozent die höchste Rendite. Seit Anfang des Jahres beträgt das Plus 2,59 Prozent.
Der globale Aktienmarkt hat seit seinem Höchststand Ende Februar rund 8 Prozent in US-Dollar verloren. Die teils spürbare Euphorie von Ende Februar habe sich abgekühlt, was zusammen mit dem ungebrochenen Wachstum der Firmengewinne aber für Aktien spreche, heisst es im Pensionskassen-Monitor von Swisscanto. «Regional erscheint uns insbesondere der Schweizer Aktienmarkt attraktiv, wo zu düstere Aussichten eingepreist sind.» Auch bei Gold sieht Swisscanto nach der jüngsten Kursbereinigung Potenzial.

