60 Millionen gestrichen: Der Bundesrat präzisiert das Bonusverbot für CS-Mitarbeitende

Alle ausstehenden variablen Vergütungen der Mitglieder der Credit-Suisse-Geschäftsleitung werden gestrichen. Die Boni hoher Manager werden um bis zu 50 Prozent gekürzt.

60 Millionen gestrichen: Der Bundesrat präzisiert das Bonusverbot für CS-Mitarbeitende
60 Millionen gestrichen: Der Bundesrat präzisiert das Bonusverbot für CS-Mitarbeitende (Quelle: Unsplash)

Der Bundesrat hat nach dem Not-Verkauf der CS an die UBS Vorgaben für die Bonuszahlungen bei den beiden Banken gemacht. Alle ausstehenden variablen Vergütungen der Mitglieder der Credit-Suisse-Geschäftsleitung werden gestrichen. Die Boni hoher Manager werden um bis zu 50 Prozent gekürzt.

Die Massnahmen betreffen gut 1000 Mitarbeitende des Instituts und bedeuten nach aktuellem Kenntnisstand eine Kürzung der bis Ende 2022 angefallenen variablen Vergütungen von 50 bis 60 Millionen Franken. Die insgesamt noch ausstehenden Bonuszahlungen für alle CS-Beschäftigten werden mit 635 Millionen Franken beziffert.

Die Credit Suisse muss zudem prüfen, ob bereits ausbezahlte Boni zurückgefordert werden können. Die UBS wird verpflichtet, in ihrem Vergütungssystem die erfolgreiche Verwertung der von der staatlichen Verlustgarantie erfassten Credit-Suisse-Aktiven als Kriterium festzulegen.

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