Finma holt neuen Kommchef von der CS Schweiz +++ UBS startet Rückkaufprogramm über 2 Milliarden Dollar

Markus Jaggi geht von der Grossbank zur Finma. Er tritt die Nachfolge von Tobias Lux an, der gleichzeitig mit anderen Kaderleuten zurücktrat.

Finma holt neuen Kommchef von der CS Schweiz +++ UBS startet Rückkaufprogramm über 2 Milliarden Dollar
Von der CS Schweiz zur Finma: Markus Jaggi. (Quelle: Finma)

Die Finanzmarktaufsicht hat einen neuen Kommunikationschef. Markus Jaggi tritt sein Amt Anfang Mai an. Zuvor leitete er für kurze Zeit die Kommunikation der CS Schweiz. Zwischen 2015 und 2021 war er in verschiedenen Kommunikationsfunktionen bei Novartis tätig. Zwischen 2008 und 2015 war er bei Holcim.

Wie die Finma mitteilt, tritt er die Nachfolge von Tobias Lux an, der die Behörde im vergangenen Jahr nach 16 Jahren verlassen hat. Lux gehörte zu einer Reihe von Führungskräften, die kurz aufeinander ihren Rücktritt einreichten. In den letzten Monaten leitete Vinzenz Mathys die Stabsstelle interimistisch.

Der abrupte Rücktritt von Direktor Urban Angehrn stürzte die Behörde in eine Krise. Beobachter und ehemalige Mitarbeitende der Behörde führten die damalige Unruhe auf den Führungsstil von Präsidentin Marlene Amstad zurück. Ende Januar konnte mit dem ehemaligen EZB-Mann Stefan Walter ein neuer Direktor gefunden werden.

UBS startet neues Aktienrückkaufprogramm über 2 Milliarden Dollar

(8:05 Uhr) Ab morgen startet die Grossbank ein neues Aktienrückkaufprogramm. Es soll bis zu 2 Milliarden Franken umfassen. Wie die Bank bereits früher bekanntgab, will sie im laufenden Jahr eigene Aktien im Wert von 1 Milliarde Dollar zurückkaufen.

Gestartet werden soll das Programm nach der Fusion der beiden Stammhäuser UBS AG und Credit Suisse AG, die bis Ende des zweiten Quartals erwartet wird, schreibt die Bank in einer Mitteilung. «Wir streben an, dass die Aktienrückkäufe bis 2026 das Niveau vor der Übernahme übersteigen», heisst es weiter.

Im März 2022 hatte die UBS ihr letztes Rückkaufprogramm gestartet. Insgesamt kaufte die Bank knapp 300 Millionen Aktien (8,62 Prozent) zurück. Das Volumen entsprach einem Wert von 5 Milliarden Dollar. 178 Millionen Aktien wurden jedoch nicht wie geplant vernichtet, sondern für den Kauf der Credit Suisse eingesetzt.

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