Die LGT hat im Geschäftsjahr 2025 ein Ergebnisplus erzielt und sowohl Erträge als auch Profitabilität verbessert. Der Konzerngewinn stieg um 25 Prozent auf 445 Millionen Franken, der Bruttoerfolg legte um 9 Prozent auf 2,9 Milliarden Franken zu. Die verwalteten Vermögen lagen per Ende 2025 bei 386 Milliarden Franken (plus 5 Prozent).
Treiber der Entwicklung war insbesondere das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, das um 12 Prozent auf 1,97 Milliarden Franken zunahm. Ebenfalls positiv entwickelte sich das Handelsgeschäft, während der Zinserfolg im Zuge sinkender Leitzinsen um 12 Prozent zurückging.
Auf der Kostenseite erhöhte sich der Personalaufwand um 10 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken, unter anderem aufgrund der Akquisition eines Private-Advice-Geschäfts in Australien sowie höherer leistungsabhängiger Vergütungen. Insgesamt zählt die LGT-Gruppe 5891 Mitarbeitende auf Vollzeitbasis.
LGT Private Banking verdoppelt Neugeld
Gleichzeitig sank der Sachaufwand um 3 Prozent, was zu einer leichten Verbesserung des Kosten-Ertrags-Verhältnisses auf 76,8 Prozent führte. Neugelder in der Höhe von 11,4 Milliarden Franken flossen in die Bankgruppe, was einem organischen Wachstum von 3,1 Prozent entspricht. Im Kernbereich LGT Private Banking beliefen sich die Neugelder auf 10,1 Milliarden Franken – was fast einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr entspricht (5,8 Milliarden Franken).
Das Eigenkapital der LGT betrug Ende 2025 5,5 Milliarden Franken. Im Jahr zuvor waren es 6 Milliarden Franken. Dies reflektiert eine Sonderdividende von 703 Millionen Franken an das Fürstenhaus von Liechtenstein als Eigentümerin der LGT, heisst es in einer Mitteilung. Die CET1-Kapitalquote der Bank liegt bei 19,2 Prozent.
Für das laufende Jahr zeigt sich die LGT zuversichtlich. Zwar bleiben geopolitische Spannungen und makroökonomische Unsicherheiten ein Risikofaktor, doch will die Bank ihre bestehenden Märkte weiter ausbauen und zusätzliche Wachstumsimpulse aus früheren Investitionen realisieren. Parallel dazu investiert die LGT in Digitalisierung, künstliche Intelligenz und den Ausbau ihrer Investmentkompetenz.

