Die Basler Kantonalbank (BKB) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Gewinn abgeschlossen. Der Konzerngewinn stieg um 8,8 Prozent auf 202,8 Millionen Franken. Getragen wurde das Ergebnis laut Bank vor allem von einem breiteren Ertragsfundament, Effizienzsteigerungen sowie stabilen Geschäftsaktivitäten. Zum Konzernergebnis trug auch die Tochtergesellschaft Bank Cler bei, die einen Jahresgewinn von 44 Millionen Franken erzielte.
Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich im Jahr 2025 um 4,3 Prozent auf 470,3 Millionen Franken. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte leicht zu: Die Erträge stiegen um 1,7 Prozent auf 142,9 Millionen Franken. Rückläufig entwickelte sich hingegen das Handelsgeschäft. Der Handelserfolg sank um 15,2 Prozent auf 52,7 Millionen Franken. Insgesamt erhöhte sich der Geschäftsertrag des Konzerns um 1,9 Prozent auf 675,1 Millionen Franken.
Der Personalaufwand nahm um 0,9 Prozent auf 214,6 Millionen Franken zu. Gleichzeitig sank der Sachaufwand um 2,4 Prozent, unter anderem aufgrund von Kostendisziplin und Prozessoptimierungen, wie die Bank mitteilt. Insgesamt erhöhte sich der Geschäftsaufwand leicht um 1 Prozent auf 367,7 Millionen Franken. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich leicht auf 54,6 Prozent nach 54,8 Prozent im Vorjahr.
Die Gesamtkapitalquote des Konzerns lag Ende 2025 bei 19,4 Prozent und damit deutlich über der regulatorischen Mindestanforderung von 13,1 Prozent. Die Bilanzsumme wuchs um 2,6 Prozent auf 57,4 Milliarden Franken. Gleichzeitig wurden sowohl die Forderungen gegenüber Kunden (minus 6,4 Prozent auf 3,0 Milliarden Franken) als auch die Hypothekarforderungen (minus 0,7 Prozent auf 33,5 Milliarden Franken) leicht reduziert. Der BKB-Konzern weist einen Abfluss von Kundengeldern in der Höhe von 1,47 Milliarden Franken aus.
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt die Bank eine höhere Bruttodividende von 3.60 Franken je Partizipationsschein vor, nach 3.25 Franken im Vorjahr.

