Die Raiffeisen-Gruppe weist einen Gewinn von 1,1 Milliarden Franken aus. Das sind knapp 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Hypothekarforderungen sind um 10,2 Milliarden Franken auf 230,9 Milliarden Franken gewachsen. Das entspricht einem Plus von 4,6 Prozent. Damit konnte die Bankengruppe ihren Marktanteil auf 18,4 Prozent erhöhen.
Wie das Unternehmen mitteilt, steigerte Raiffeisen die Kredite im Firmenkundengeschäft um 3,9 Milliarden auf insgesamt 57 Milliarden Franken. Laut eigenen Angaben seien gut 5000 neue Firmenkunden hinzugekommen. Im Zinsengeschäft resultierte ein Minus von 7,1 Prozent. Das Nettoergebnis beträgt 2,6 Milliarden Franken.
Bei den Kundeneinlagen verbuchte Raiffeisen Neugelder in Höhe von 10,9 Milliarden Franken. Die Kundeneinlagen belaufen sich auf 225,8 Milliarden Franken (+5,1 Prozent). Der Refinanzierungsgrad erhöhte sich von 92,2 auf 92,6 Prozent. Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft hat sich rückläufig entwickelt. Er ging um 202,2 Millionen Franken oder 7,1 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken zurück.
Wertberichtigung auf Leonteq
Raiffeisen baute das indifferente Geschäft aus: Das Depotvolumen ist um 7,8 Milliarden Franken auf 59,7 Milliarden Franken gewachsen – ein Plus von 15 Prozent. Das Nettoneugeldvolumen im Anlagegeschäft beträgt 2,9 Milliarden Franken. Die Anzahl der Depots stieg um 56’000.
Die Personalkosten sind um 44,4 Millionen Franken oder 2,8 Prozent angestiegen. Die Gruppe zählt 252 Vollzeitstellen mehr. Der Sachaufwand nahm um 13,2 Millionen Franken oder 2,2 Prozent zu. Insgesamt hat der Geschäftsaufwand um 57,6 Millionen Franken oder 2,6 Prozent auf 2,3 Milliarden Franken zugenommen.
Da der Geschäftsertrag gleichzeitig um 2 Prozent auf 3,82 Milliarden Franken abnahm, erhöhte sich die Cost-Income-Ratio deutlich von 56,7 auf 59,4 Prozent. Ausserdem musste Raiffeisen eine weitere Wertberichtigung über 41,2 Millionen Franken auf ihrer Leonteq-Beteiligung verbuchen. Im Jahr 2024 betrug der Abschreiber 82,4 Millionen. Wie letzte Woche bekannt wurde, hat sich die Bankengruppe von einem Grossteil ihrer Beteiligung an der Derivate-Boutique getrennt.

