Mit der Übernahme der Credit Suisse hat die UBS eine Reihe von Private-Banking-Standorten übernommen, an denen sie bisher nicht aktiv war. Ein weisser Fleck auf der Landkarte war Indien. Dort will die Bank nun ihre Aktivitäten ausbauen, wie Bloomberg berichtet.
Die UBS wolle mindestens sieben Kundenberaterinnen und -berater einstellen und damit die Zahl der Beraterinnen und Berater für den indischen Markt auf 25 erhöhen. Die Bank stockt auch ihr Produktteam auf und stellt zwei Führungskräfte von Konkurrenten im Bereich Portfolio Management Services ein. Sie sollen Produkte entwickeln, die auf den indischen Markt zugeschnitten sind.
Die UBS hat sich vor rund zehn Jahren aus dem indischen Vermögensverwaltungsgeschäft zurückgezogen. Nun will sie wieder Fuss fassen. Zahlreiche Banken haben in jüngster Zeit ihre Aktivitäten in Indien ausgebaut, darunter auch Julius Bär. Indien ist ein schwieriger Markt mit vergleichsweise tiefen Margen.