UBS verscherbelt CS-Asset und gibt Swisscard ganz an Amex ab

Die UBS verkauft den von der CS übernommenen 50-Prozent-Anteil des Horgener Kartenherausgeber an American Express.

UBS verscherbelt CS-Asset und gibt Swisscard ganz an Amex ab
Amex-Cashback-Karte von Swisscard. (Quelle: Screenshot Instragram)

Seit 1998 gibt Swisscard Karten von American Express, Mastercard und Visa der Credit-Suisse-Kunden heraus. Die Firma mit Sitz in Horgen beschäftigt rund 700 Mitarbeiter. Jetzt kommt es zu einer Veränderung der Besitzverhältnisse. Die UBS verkauft ihren 50 Prozent-Anteil am Joint Venture an die American Express Swiss Holdings. Amex wird damit alleinige Eigentümerin von Swisscard.

Eine Änderung hatte sich bereits im Sommer abgezeichnet. Nach der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS hatten die Credit Suisse und American Express ihre bestehende Vereinbarung zur gemeinsam gehaltenen Swisscard nicht verlängert.

Für die Kreditkarteninhaber soll sich nichts ändern. Die unter der Marke Credit Suisse vertriebenen Kreditkartenportfolios würden auf die UBS überführt, teilt Swisscard mit. Zudem werde Swisscard weiterhin die übrigen Kartenportfolios unter den Lizenzen von American Express, Mastercard und Visa herausgeben.

Angaben zum Verkaufserlös werden keine genannt. Die UBS gibt an, dass sie weiterhin am Kreditkartengeschäft festhalten werde. «Als langjährige Emittentin ist das Kreditkartengeschäft von zentraler Bedeutung für die Bank und UBS wird ihre integrierte Strategie konsequent weiterverfolgen.» Die Ausgabe von Kreditkarten in der Schweiz über Swisscard lasse sich indes mit den bestehenden «betrieblichen Abläufen und strategischen Prioritäten» der UBS als rechtliche Nachfolgerin der Credit Suisse «nicht vereinbaren».

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