Bei der Genfer Privatbank konnten die höheren Zinsen den Rückgang im Kommissionsgeschäft weitgehend kompensieren. Der Ertrag sank leicht von 620,9 Millionen im Vorjahr auf 616,4 Millionen im ersten Halbjahr 2023. Die verwalteten Vermögen blieben mit 140,6 Milliarden Franken stabil gegenüber 140,4 Milliarden Ende 2022.
Der Geschäftsaufwand belief sich auf 414,8 Millionen Franken gegenüber 411,7 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Der Anstieg ist auf die Erholung des Geschäftsreiseverkehrs zurückzuführen. Der Betriebsgewinn vor Steuern stieg von 136,9 Millionen Franken auf 138,0 Millionen (+0,8%), während der Reingewinn mit 110,8 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert von 112,6 Millionen lag (-1,6%).
Obwohl sich die Märkte weltweit erholt haben, verhalten sich die Kunden eher abwartend. Es ist unsere Aufgabe, in allen Märkten nach neuen Chancen Ausschau zu halten und für unsere Kunden rund um den Globus passende Lösungen zu entwickeln», sagte CEO Guy de Picciotto (Bild).