Die Schweizerische Nationalbank weist für das erste Halbjahr 2026 einen Gewinn von 25,2 Milliarden Franken aus. Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen belief sich auf insgesamt 31,7 Milliarden Franken. Die Zins- und Dividendenerträge betrugen 6,7 Milliarden beziehungsweise 1,7 Milliarden Franken. Die Zinsaufwände beliefen sich auf 400 Millionen Franken.
Mit Zinspapieren und -instrumenten setzte es Kursverluste in der Höhe von 1,7 Milliarden Franken ab. Mit Aktien und anderen Beteiligungsinstrumenten erzielte die SNB einen Gewinn von 22,9 Milliarden Franken. Die wechselkursbedingten Gewinne beliefen sich auf insgesamt 2,5 Milliarden Franken.
Bewertungsverlust auf dem Goldbestand
Der deutliche Kursrückgang des Goldes bescherte der Notenbank einen Verlust von 6,4 Milliarden Franken. Ende 2025 kostete ein Kilogramm Gold 110’919 Franken; Ende Juni lag der Kilopreis bei 104’812 Franken. Die SNB hat im ersten Halbjahr weder Gold gekauft noch verkauft.
Der Gewinn auf den Frankenpositionen betrug insgesamt 0,1 Milliarden Franken. Er resultierte im Wesentlichen aus der Verzinsung der Sichtguthaben auf Girokonten und aus sogenannten liquiditätsabschöpfenden Operationen. Die SNB schöpft Liquidität mit Repogeschäften und mit eigenen Schuldverschreibungen ab.
Wie die SNB mit Blick auf mögliche Ausschüttungen an Bund und Kantone in einer Mitteilung schreibt, müsse sie Rückstellungen bilden, welche es erlauben, die Währungsreserven auf der geld- und währungspolitisch erforderlichen Höhe zu halten. Die Zuweisung für das laufende Geschäftsjahr wird Ende Jahr festgelegt.