Festhypotheken seit Juli deutlich teurer

Die Eskalation im Nahen Osten sorgt für ein ständiges Auf und Ab bei Festhypotheken. 

Festhypotheken seit Juli deutlich teurer
Foto Woody Kelly / Unsplash

Die Zinsen für Schweizer Festhypotheken sind seit Anfang Juli markant gestiegen. Laut dem Hypotheken-Index von Moneyland erreichten zwei- und fünfjährige Festhypotheken um den 25. Juli ihre Jahreshöchststände. Zwar haben sich die Richtzinsen seither leicht zurückgebildet, liegen aber weiterhin deutlich über dem Niveau von Anfang Juli.

Im Juli sind die Zinssätze für Festhypotheken markant gestiegen: Vom 1. Juli bis zum 25. Juli legten zweijährige Festhypotheken um 0,21 Prozentpunkte auf 1,51 Prozent, fünfjährige um 0,24 Prozentpunkte auf 1,73 Prozent und zehnjährige um 0,21 Prozentpunkte auf 1,97 Prozent zu. 

Aktuell betragen die durchschnittlichen Richtzinsen 1,42 Prozent für zweijährige, 1,65 Prozent für fünfjährige und 1,89 Prozent für zehnjährige Festhypotheken. Als Hauptgründe für den Zinsanstieg nennt Moneyland die Eskalation im Nahen Osten, höhere Ölpreise und gestiegene Schweizer Kapitalmarktzinsen.

Zwischen den Anbietern bestehen weiterhin erhebliche Preisunterschiede. Je nach Laufzeit beträgt die Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot rund einen halben Prozentpunkt. Zudem sind Online-Hypotheken im Durchschnitt günstiger als klassische Angebote. Für die kommenden Monate erwartet moneyland.ch eine volatile Seitwärtsbewegung der Hypothekarzinsen.

Viele Immobilienbesitzer setzen auf Geldmarkthypotheken. Im ersten Halbjahr schloss jeder Vierte Saron-Hypothek ab – ein Plus von knapp 10 Prozent gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2025. Mit einem Anteil von 38 Prozent bleibt die 10-jährige Laufzeit aber weiterhin am beliebtesten.

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