CS: Der Verkauf der Allfunds-Beteiligung kommt zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt

Seit Anfang Jahr beträgt der Wertverlust 60 Prozent. Noch letztes Jahr spülte die spanische Fondsplattform einen Gewinn von 622 Millionen in die Kassen der Credit Suisse.

CS: Der Verkauf der Allfunds-Beteiligung kommt zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt
CS: Der Verkauf der Allfunds-Beteiligung kommt zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt (Quelle: Youtube)

Die Credit Suisse nimmt mit dem Verkauf ihrer Anteile an der Fondsplattform Allfunds 334 Millionen Euro (328 Millionen Franken) ein. Insgesamt verkaufte die Bank 53,9 Millionen Aktien zu einem Preis von knapp 6,2 Euro pro Aktie an institutionelle Investoren.

Mit dem Verkauf deckt die Bank allerdings nur einen Bruchteil der zu erwartenden Kosten, die durch die umfassende Restrukturierung entstehen werden. Schätzungen gehen von einem Kapitalbedarf von 4 bis 6 Milliarden Dollar aus.

Die Beteiligung an der Fondsplattform war für die CS ein Verlustgeschäft. Allein in diesem Jahr verlor die Firma an der Börse 60 Prozent ihres Wertes. Die CS brachte ihr InvestLab Anfang 2020 in die Gruppe ein. Im April 2021 ging die Fonds-Distributorin an die Börse. 2021 erzielte die CS durch Bewertungsgewinne und die Reduktion ihre Anteils von 14 auf 8,6 Prozent einen Gewinn von 622 Millionen Franken.

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