Lange sah es so aus, als würde der Verwaltungsrat die Bezüge von CEO Mario Greco bewusst unter der Marke von 10 Millionen Franken halten. Damit konnte sich der Chef des Versicherers der Debatte um überzogene Managergehälter weitgehend entziehen.
Damit ist es im Jahr 2025 vorbei. Greco bezog gemäss Geschäftsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, 10,39 Millionen Franken. Im Jahr davor waren es 9,88 Millionen. Das Plus beträgt rund 5 Prozent. Zulegt hat sein Fixgehalt: Es beträgt neu 2,32 Millionen Franken. Die Boni kletterten auf 8,07 Millionen Franken.
Damit wird Greco Mitglied im Club der Manager, die mehr als 10 Millionen Franken verdienen. Aktuell an der Spitze steht Vasant Narasimhan von Novartis, der im vergangenen Jahr 24,9 Millionen bezog. Roche-CEO Thomas Schinecker erhielt 2025 eine Gesamtentschädigung von 10,2 Millionen Franken. EFG-Chef Giorgio Pradelli kommt dank Ausschüttung eines langjährigen Bonus 2025 auf eine Gesamtentschädigung von 18 Millionen Franken.
Die Bezüge der Zurich-Konzernleitung erhöhten sich auf 57,6 Millionen Franken, nach 55,4 Millionen Franken im Vorjahr. Unverändert bei 2 Millionen Franken blieb das Honorar von Verwaltungsratspräsident Michel Liès. Die gesamten VR-Bezüge blieben mit 5,8 Millionen Franken praktisch unverändert.

