Zurich Insurance hat im Geschäftsjahr 2025 neue Rekordmarken gesetzt. Der Betriebsgewinn der Gruppe stieg um 14 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar, die bereinigte Eigenkapitalrendite erreichte 26,9 Prozent. Der Reingewinn kletterte um 17 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar.
Besonders stark entwickelte sich das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft: Der Betriebsgewinn sprang um 22 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Der Schaden-Kosten-Satz verbesserte sich auf 92,6 Prozent, während die Bruttoprämien erstmals die Marke von 50 Milliarden Dollar überschritten.
Das Firmenkundengeschäft trug 3,8 Milliarden Dollar zum Betriebsgewinn bei und wuchs zweistellig. Geholfen hat ein vergleichsweise moderates Naturkatastrophenjahr. Im Privatkundensegment stieg der Betriebsgewinn um 50 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar – getragen von kräftigem Prämienwachstum, besserer Risikoselektion und höheren verdienten Prämiensätzen.
Rekordwerte lieferten auch der Lebensbereich und Farmers. Per Ende 2025 lag die geschätzte Quote des Schweizer Solvenztests (SST) bei 259 Prozent, verglichen mit 253 Prozent ein Jahr zuvor. Der Verwaltungsrat schlägt eine um 7 Prozent höhere Dividende von 30 Franken je Aktie vor. Der Kurs der Aktie oszilliert seit einem Jahr zwischen 550 und 600 Franken.
Personell vermeldete Zurich keine Breaking News: Neu in den Verwaltungsrat vorgeschlagen ist Mary Forrest, die zuvor viele Jahre bei Munich Re in den Diensten stand. Ausserdem wird Jasmin Staiblin als Vizepräsidentin nominiert. Sie soll Nachfolgerin von Christoph Franz werden, der sich aufgrund der Erreichung der maximalen Amtszeit von zwölf Jahren ausscheidet.

