Konkurrenten haben einem Bericht der «Financial Times» (Abo) zufolge in den letzten Monaten mindestens 120 hochrangige Investmentbanker der Credit Suisse abgeworben. Die Deutsche Bank habe weltweit rund 40 ehemalige Credit-Suisse-Banker eingestellt, Jefferies mindestens 25 und Santander mehr als 20, hiess es in dem Bericht gestützt auf Insider.
Hinzu kommen weitere 16 Banken, die Einzelpersonen oder ganze Teams abgeworben hätten. Die Abgänge dürften dazu führen, dass die UBS in Zusammenhang mit dem Eindampfen des CS-Investmentbankings weniger für Abfindungen bezahlen muss.
Die FT schreibt weiter, dass die CS per Ende Jahr 52'000 Personen beschäftigte. Diese Zahl sei inzwischen auf 42'000 gefallen. Von wo diese Zahl stammt, geht aus dem Artikel nicht hervor.