Waadtländer KB zieht 2,4 Milliarden Franken Neugeld an

Die Groupe BCV hat im ersten Halbjahr 2026 den Gewinn um 5 Prozent auf 225 Millionen Franken gesteigert.

Waadtländer KB zieht 2,4 Milliarden Franken Neugeld an
(Bild: BCV)

Die BCV hat im ersten Halbjahr mehr eingenommen. Der Geschäftsertrag stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 2 Prozent auf 593 Millionen Franken. Der operative Gewinn erhöhte sich um 5 Prozent auf 263 Millionen Franken, wie die Westschweizer Kantonalbank mitteilt.

Das Zinsengeschäft blieb mit einem Nettoertrag von 268 Millionen Franken stabil. Das Kommissionsgeschäft legte um 5 Prozent auf 206 Millionen Franken zu. Der Handelsertrag stieg um 3 Prozent auf 102 Millionen Franken.

Die Kosten erhöhten sich um 2 Prozent auf 287 Millionen Franken. Die Personalkosten nahmen um 1 Prozent auf 201 Millionen Franken zu, die übrigen Betriebskosten um 3 Prozent auf 87 Millionen Franken.

Die Hypothekarforderungen erhöhten sich seit Ende 2025 um 755 Millionen Franken auf 36,3 Milliarden Franken. Die übrigen Kredite stiegen um 3 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken. Gleichzeitig nahmen die Kundeneinlagen um 3 Prozent auf 39,4 Milliarden Franken zu.

Deutlich zulegen konnte die BCV bei den verwalteten Vermögen. Diese stiegen um 6 Prozent beziehungsweise 7,7 Milliarden Franken auf 141,8 Milliarden Franken. Davon entfielen 2,4 Milliarden Franken auf Netto-Neugeld. Weitere 5,3 Milliarden Franken steuerte die Anlageperformance bei.

Die Bank weist eine Kernkapitalquote (CET1) von 17,6 Prozent aus, das Eigenkapital beträgt 3,8 Milliarden Franken. Im Mai schüttete die BCV insgesamt 379 Millionen Franken beziehungsweise 4,40 Franken je Aktie an ihre Aktionäre aus.

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