Obergericht legt Widersprüchlichkeiten von Vincenz und Stocker offen

Die Hauptbeschuldigten im Vincenz-Prozess liessen sich vor dem Zürcher Obergericht in Widersprüchlichkeiten verwickeln.

Obergericht legt Widersprüchlichkeiten von Vincenz und Stocker offen
Pierin Vincenz mit Lorenz Erni, seinem Verteidiger. (Screenshot SRF)

Die mutmasslichen Betrügereien von Pierin Vincenz und Beat Stocker begannen mit dem sogenannten Commtrain-Deal. Commtrain war eine kleine Firma, die Bezahlsysteme herstellte. Beat Stocker und Pierin Vincenz, damals CEO und Verwaltungsratspräsident von Aduno (früher Viseca), beteiligten sich an Commtrain über die Zuger Gesellschaft I-Finance AG. Um ihr Engagement zu verschleiern, liessen sie einen Anwalt als einzigen Verwaltungsrat im Handelsregister eintragen.

Vincenz und Stocker beziehungsweise die I-Finance AG kauften Commtrain in zwei Tranchen. Später kam es zu einem Kooperationsvertrag mit Aduno und nochmals später erfolgte der Verkauf an Aduno. Dabei erzielten Stocker und Vincenz einen schönen Gewinn. Gegenüber den Verwaltungsräten von Aduno hielten sie ihre Beteiligung geheim. Das sind die Fakten.

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