Pensionskassen mit Anlagevermögen unter 500 Millionen Franken haben eine höhere CO₂-Konzentration als grosse Vorsorgewerke mit Anlagesummen von über 1 Milliarde Franken. Das geht aus dem Pensionskassenindex der Credit Suisse hervor, der heute veröffentlicht wurde.
Bei kleineren Kassen mit Vorsorgevermögen bis 150 Millionen und 150 bis 500 Millionen gehören nur etwa 30 Prozent der Anlagen zu den Kohlestoffintensitätskategorien “Sehr tief” und “Tief”. Bei den grösseren Kassen sind diese Anteile etwa 5 Prozentpunkte höher. Entsprechend höher ist der Anteil von kleinen Kassen in den CO₂-Kategorien “Moderat und “Hoch”.
Die CS hat für ihren Vergleich die gewichtete durchschnittliche Kohlenstoffintensität (MSCI WACI) verwendet. Sie wird in Tonnen CO₂-Emissionen pro Million Umsatz in US-Dollar ausgedrückt. Eine Fluglinie etwa kommt auf eine wesentlich höhere Kohlenstoffintensität als ein IT-Unternehmen. Die MSCI-Metrik ermöglicht die Messung des Kohlenstoffrisikos von Aktien und Obligationen.
Pensionskassenindex gibt auch Auskunft über die Performance in den ersten drei Monaten. Im ersten Quartal nahm der Index um 7,32 Punkte ab. Das entspricht einem Rückgang seit Jahresbeginn um 3,49 Prozent. Die Monate Januar (-1,86 %) und Februar (-1,82 %) waren deutlich negativ. Im März setzt eine leichte Erholung ein (+0,17 %) .
Die Hauptschuld am schlechten Ergebnis im ersten Quartal tragen die Aktien (-1,83 %). Der Renditebeitrag von Aktien Schweiz beträgt minus 0,83 Prozent und der von Aktien Ausland -1,00 Prozent. Der anderen Negativblock kommt von den Obligationen (-1,61 %). Die Immobilien (-0,06 %) und Hypotheken (-0,01 %) waren ebenfalls minimal negativ.