Digital Assets Briefing
Der Mitgründer eines Krypto-Advisory-Startups sagt, wie er Vermögensverwalter berät, wieso er auf Bitcoin setzt und was er aus vielen kurzen Hypes gelernt hat. +++ Nasdaq erhält grünes Licht für Handel mit tokenisierten Aktien +++ Die ewige Geschichte um den Angriff der Quantencomputer.
20. März 2026 • Werner Grundlehner

T4 Capital ist ein Start-up, das seit fünf Jahren Krypto-Beratungen durchführt. Tim Stingelin ist noch sehr jung, blickt aber bereits auf eine zehnjährige Investitionskarriere im Kryptobereich zurück. Zusammen mit zwei Uni-Kollegen gründete er vor fünf Jahren T4. An einem Anlass in Zürich sprach er über schnelllebige Trends, den Bitcoin und sein Offering.



Und in den Short Cuts diese Woche:
• Nasdaq erhält grünes Licht für Handel mit tokenisierten Aktien
• Die ewige Geschichte um den Angriff der Quantencomputer


Du hast mir erzählt, dass Du viele Krypto-Trends miterlebt hast. Kannst Du denn jetzt einschätzen, was funktioniert und was nicht?

Die Trends kommen in Wellen. Wir haben privat viele davon mitgemacht, weniger jetzt mit unseren Kunden. Die suchen keine kurzfristigen Trends, sondern möchten auf das setzen, was etabliert ist. Einzelne Kunden wollten aber spezifisch in neue Bereiche mit grossem Disruptionspotential investieren, wie beispielsweise Blockchain-Gaming. Die Wertentwicklung ist bis heute enttäuschend. Das Business-Modell, das Web3-Gaming an den Tisch bringen würde, wäre NFT-Gaming-Artikel handelbar zu machen. Aber es fehlt an der Massenadaption, das liegt auch daran, dass der Clarity-Act in den USA noch nicht eingeführt ist. Deswegen hat noch keine grosse Gaming-Firma in diesen Bereich signifikant investiert. Die Gaming-Konzerne wollen sich nicht von ihrem bisherigen Modell verabschieden, dass sie alle paar Jahre ein neues Game entwickeln und von diesem Kopien verkaufen. In Zukunft würde ein Game situativ fortwährend ausgebaut. Es gäbe dann nicht mehr ein FIFA 25, 26, 27, sondern es wäre einfach nur noch FIFA. So würden die einzelnen Assets in diesem Game über die Zeit an Wert gewinnen.

Hast Du noch andere Hypes mitgemacht?

Im 2020/21 hatte ich in den NFT-Boom investiert. An Konferenzen lernte ich Leute kennen und konnte über diese früh in Crypto Skulls und Lazy Lions investieren – also nicht in Bored Apes – eher so Tier 2. Ich besass Bildchen, die im Peak 5'000 bis 10'000 Dollar Wert hatten, für die ich 80 bis 150 Dollar bezahlt hatte. Ich war noch sehr jung. Mir hat damals das Verständnis gefehlt, dass etwas, das so schnell wächst, auch wieder 90 Prozent einbricht oder ganz verschwindet. Der NFT-Boom war für mich ein wichtiges Learning: So schnell das Geld kommt, so schnell zerrinnt es auch wieder. Ich hatte mit Leuten Kontakt, die siebenstellige NFT-Portfolios hatten, die heute praktisch wertlos sind.

Warst Du auch beim Metaverse dabei?

Ich habe, als die Apple Vision Pro rausgekommen ist, viel bei Podcasts über das Metaverse geredet. Alle hatten plötzlich die Idee, dass es jetzt voll in diese Richtung geht – dass wir nicht mehr telefonieren werden, keine Zoom-Calls mehr haben und keinen Fernseher und kein Kino mehr, sondern dass wir für alles die VR-Brille aufsetzen. Das war während Covid, als die Leute sowieso speziell drauf waren und vieles neu aufkam. Aber Apple hat das Projekt wieder eingestampft und Meta hat rund 80 Milliarden in den Sand gesetzt.

Aber der Meme-Trend flackert immer wieder auf und ist einfach nicht totzukriegen.

Zuerst lief das alles auf Ethereum, im letzten Zyklus sind die Memes nun vor allem auf die Solana-Blockchain abgewandert. Das ist für mich reines Casino und das hat die Welt immer wieder gesehen: Ob es jetzt eine Tulpenzwiebel ist oder was auch immer. Investoren, die das suchen, wird es immer geben. Den meisten von denen ist auch bewusst, dass es rein spekulativ ist. Das ist wie das Spiel die Reise nach Jerusalem, wo beim Aussetzen der Musik immer ein Stuhl weniger da ist. Fundamental ist das auch nicht mit Gaming und NFTs zu vergleichen, wo ein realer Nutzen und eine schöpferische Kraft dahinter sind.

Was ist dein persönliches Learning aus diesen meist schnelllebigen Trends?

Es hilft mir, die Altcoins besser einzuschätzen. Es ist ein Zeichen für Übertreibungen, wenn dein Umfeld, das nicht im Krypto-Bereich zuhause ist, anfängt, die Themen aufzugreifen und darüber am Stammtisch oder an der Geburtstagsfeier redet. Wenn mich der Coiffeur darauf anspricht, er habe jetzt auch diesen oder jenen Coin gekauft. Das ist ein Warnsignal, das ist Peak Euphorie, wer jetzt noch investiert, wir nachher Geld verlieren. Zu diesem Zeitpunkt lohnt es sich die Positionen abzubauen. Aber das gilt nur bedingt für den Bitcoin. Ich verstehe die Leute, die in der Hochpreisphase langfristig in den Bitcoin investieren, weil sie fundamental überzeugt sind. Aber aus dem Spekulativen, weniger Adaptierten, würde ich spätestens zu diesem Zeitpunkt aussteigen. Wir sind aktuell fast nur in Cash und Bitcoin investiert. In diesem Umfeld Altcoins zu halten, ist zu riskant. Jetzt muss man warten, bis sich das gesetzt hat, ein Boden gebildet hat. Das wird ein paar Monate gehen. Nach der Bodenbildung geht das Kapital grösstenteils zuerst über den Bitcoin und nachher auch wieder in die Altcoins.

Es gibt also keine neuen Anlagegelegenheiten?

Grundsätzlich ist es so, dass es ein gewissen Betrag an spekulativem Kapital gibt – und der wandert von Trend zu Trend. Ein gutes Beispiel sind die AI-Coins, das war auch so eine Welle. Das war der Punkt, an dem ich mich von diesen Trends distanziert habe. Ich habe mir gesagt, ich mache mich jetzt nicht ein halbes Jahr wahnsinnig. AI ist auch ein sehr komplexes, kompliziertes Feld.

Ihr setzt also momentan auf Krypto auf Bitcoin? Eine grosse Tageszeitung hat vor Kurzem geschrieben, der Bitcoin brauche eine neue Geschichte. Siehst Du das auch so?

Der Bitcoin war schon immer der Bitcoin, dezentral, solide, zensurresistent. Wenn das die Leute zunehmend begreifen, wird auch der Preis anziehen. Es kommt aber immer auf die Interpretation des Marktes an. Früher gab es keine institutionellen Anleger im Kryptomarkt. Das Ethos der Bitcoin-Anwender war: we hate banks. Es ging darum, Souveränität vom Finanzsystem zu erlangen. In vielen Staaten wie Venezuela, Türkei, auch jetzt im Iran, wo Hyperinflation herrscht und Bürger wegen der politischen Führung ihr Vermögen verlieren, ist das so. Der Bitcoin hat sich zu einem bewährten Schutz gegen staatlichen Zugriff entwickelt. Mit Bitcoin oder Stablecoins können sie ihr Vermögen ohne Bankverbindung aus dem Land schaffen.

Aber der Bitcoin bietet mehr als Schutz vor staatlicher Willkür?

Es ist gleichzeitig auch eine Wette auf eine Zukunft, die immer digitaler wird, in einer Welt, in der immer mehr Fiat-Geld in den Umlauf kommt und dadurch weniger Wert hat. Hier kommt der Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel ins Spiel. Traditionell schützte man sich mit dem Kauf von Aktien, Immobilien oder Gold vor der Geldentwertung. Kryptowährungen haben einen weiteren Vorteil, wenn es darum geht, im digitalen Raum Produkte zu handeln. Mit der Tokenisierung wird sich dieser Trend noch markant verstärken. Der Anleger erhält dadurch die Freiheit eine Vielzahl von Assets zu besitzen, die er nicht physisch im Safe halten muss. Der Token kann die Fraktionierung eines Unternehmensanteils, einer Uhr oder eines Kunstwerks sein.

Wer wird denn zukünftig in den Krypto-Markt einsteigen und wie wird er das machen?

Der seriöse Anleger, der heute vor allem in Aktien-ETFs engagiert ist, wird zukünftig auch in Bitcoin, etwas Ethereum, Solana und Krypto-Aktien investiert sein. Und der Investor, der heute mit Futures und Hebel handelt, der wird in diesen schnelllebigen Trends mitmachen, weil er das schnelle Geld sucht.

Was bietet ihr einem Vermögensverwalter anbietet?

Wir sind ein Strategie-Advisor und arbeiten mit einem Finma-lizenzierten Wertpapierhaus zusammen, das die AMC (Actively Managed Certificate) strukturiert, die unsere Strategie abbildet. Bei T4 verfolgen wir ein «3-Säulen-Prinzip». Das Fundament der Strategie ist Bitcoin. Dazu kommt ein Teil von Altcoins – aber nur die etablierten wie Ethereum, Solana oder Hyperliquid sowie Krypto-Aktien. Ein kleiner Teil wird genutzt, um gewisse Trends taktisch zu spielen. Zu den Krypto-Aktien gehören beispielsweise Coinbase, BitGo oder auch Circle, die vom Stablecoin-Trend profitieren. Wir gehen davon aus, dass der Krypto-Markt immer institutioneller wird. Die Basis des AMC verändert sich, gemäss den Entscheiden des Anlagekomitees. Im Moment liegt der Fokus auf Bitcoin und Cash mit einem ganz geringen Anteil an Altcoins und Aktien.

Welchen Preis hat euer Angebot?

Unsere Strategie ist aktiv. Dementsprechend fallen auch Gebühren an, die ein passives Produkt nicht hat. Die Managementgebühren betragen 1,5 Prozent und hinzu kommen 15 Prozent Performancegebühr. Wir wollen das aber mit steigendem Volumen weiter senken. Mit einem passiven Produkt kauft ein Anleger etwa die 30 grössten Kryptowerte. Unsere Ansicht ist, dass davon mindestens zehn mit der Zeit verschwinden und der Investor underperformt. Mit einem passiven Instrument ist man zudem immer zu 100 Prozent investiert. Dies kann in längeren Korrektivphasen wie wir es aktuell sehen zu hohen Wertverlusten führen.

Mit ungefähr 10 Millionen Assets seid ihr nicht gerade Riesen. Wie widerstandsfähig ist T4, wenn der Krypto-Winter schlimmer wird und noch lange dauert?

Unsere Assets sind nicht direkt mit einem traditionellen Anlagevermögen zu vergleichen. Ich schätze, dass es um ein Vielfaches einfacher ist, 10 Millionen in eine Aktienstrategie zu raisen, als 10 Millionen in eine Kryptostrategie. T4 wird den Break-Even mit Assets under Advisory von ungefähr 15 bis 20 Millionen erreichen. Wir sind dankbar für unser unterstützendes Aktionariat. Sie sind es auch, die es uns ermöglichen, über mehrere Jahre eine solche Flughöhe zu erreichen und ein nachhaltig profitables Unternehmen aufzubauen. Wir sind kostenseitig auch sehr schlank aufgestellt und haben aus unserer früheren zehnjährigen Krypto-Karriere noch einige private Reserven.

Wir haben von der Geschichte von Bitcoin gesprochen, welche Geschichte präsentiert ihr euren Kunden?

Wir haben keine direkten Retailkunden, sondern arbeiten mit Vermögensverwaltern und deren Endkunden zusammen. Viele dieser Vermögensverwalter haben nicht die Kapazität, selbst eine Krypto-Strategie zu entwickeln. Sie sehen aber, dass ihre Kunden – gerade die nachfolgende Generation – vermehrt nach einer solchen fragen. In uns finden sie einen Partner, der ihnen das volle Servicepacket anbietet. Ein Augenmerk liegt auch auf der Ausbildung. Krypto hat beim klassischen Vermögensverwalter nicht oberste Priorität, aber die Modernen sind in Bewegung.

Was wird dafür sorgen, dass sich die Bewegung der Altcoins dereinst von jener des Bitcoins abkoppelt?

Das dürfte über Bluechip-Altcoins wie Ethereum oder Solana geschehen. Etwa wenn man am Volumen der ETF sieht, dass die Institutionellen explizit auf diese Coins setzen. Aktuell ist es aber genau umgekehrt. Es gibt wenig Inflows und die Performance von Ethereum liegt unter jener von Bitcoin. Bevor dieser Trend nicht kehrt, macht es keinen Sinn, das Exposure aufzubauen und zusätzliche Risiken zu nehmen. Eine langfristige Abkoppelung von Bitcoin und Altcoins findet erst dann statt, wenn der Markt realisiert, dass Bitcoin und Altcoins fundamental verschiedene Assets sind. Bis dahin gibt Bitcoin weiterhin den Takt vor.

Wie hält T4 es mit Stablecoins, habt Ihr die auch im Angebot?

Wenn es einen Schweizer Stablecoin gäbe, der eine Rendite von 1 bis 2 Prozent abwirft, würden wir diesen berücksichtigen. Ein reguliertes Franken-Produkt mit genug hoher Marktkapitalisierung lässt aber noch auf sich warten. Den Cash-Anteil investieren wir aktuell in Geldmarkt-ETF, damit der Kunde einen Einlagenschutz hat. Wir können zudem nur offerieren, was Swissquote im Angebot hat. Wir hätten auch Coinbase oder Binance wählen können, aber wir haben uns für den, in unseren Augen, sichersten Partner entschieden. Unsere Kunden denken in Franken und in Schweizer Regularien.

Und innerhalb der Altcoins. Setzt Ihr auf Ethereum oder Solana?

Wir setzen auf beide. Aber das Investment-Komitee ist momentan der Meinung, dass Solana günstiger bewertet ist als Ethereum. Das liegt aber auch daran, dass Ethereum etablierter ist. Einerseits ist Solana von der Architektur her die schnellere Blockchain und kann Retail-Applikationen besser unterstützen. Andererseits könnte Solana jederzeit von einer noch besseren Blockchain verdrängt werden. Ethereum hat sich im Gegensatz dazu als Legacy Chain etabliert – alles, was extrem sicher sein muss, läuft auf dieser Blockchain. Aber was ich in meiner jungen Karriere gelernt habe – alles ist sehr schnelllebig. Wir haben die klare Haltung, dass eine Vielzahl von Projekten in Zukunft nicht überleben. Das kann auch ein Problem für viele Anleger sein, die ein Krypto-Engagement wollten und 10 oder 20 verschiedene Coins kauften. Die liegen jetzt in den Depots und fallen nur noch. Man muss auch einmal den Mut haben zu entscheiden, auszusteigen und einen Strich zu ziehen. Oder man setzt auf einen aktiven Manager, der die Rotation von Trends direkt im Portfolio ausführt. Aber abschliessend empfehle ich die Konzentration der Kräfte auf etablierte Projekte. Im gegenwärtigen Umfeld sind die Nischenprojekte praktisch chancenlos.




Short cuts: News aus der digitalen Welt


Nasdaq erhält grünes Licht für Handel mit tokenisierten Aktien

Die kryptofreundliche Politik des neuen SEC-Chefs macht sich weiter bemerkbar. Die US-Börsenaufsicht hat diese Woche einer Regeländerung zugestimmt, die es der Technologiebörse Nasdaq erlaubt, den Handel mit tokenisierten Aktien zu betreiben. Zukünftig können tokenisierte Aktien dasselbe Orderbuch und dieselbe Ausführungspriorität wie traditionelle Wertpapiere nutzen. Aktionäre erhalten die gleichen Rechte und Privilegien wie bei traditionell gehandelten Papieren. Die beiden «Wertpapierarten» werden verschmelzen. Der Pilotbetrieb beschränkt sich vorerst auf Aktien des Russell 1000 Index sowie ETF, die den S&P-500 und den Nasdaq-100 abbilden. Zur neuen Regulierung gehören auch mögliche Innovationsausnahmen für Onchain-Wertpapiere.

Bislang nahm die Behörde eine eher vorsichtige Haltung ein und betonte stets, dass tokenisierte Wertpapiere den bestehenden Wertpapiergesetzen vollumfänglich unterliegen. Tokenisierte Aktien von Unternehmen wie Tesla oder Apple sind bislang nur ausserhalb der USA auf speziellen Plattformen zugänglich. Auch andere US-Börsen wie NYSE und ICE treiben ihre Pläne für den Handel mit Token Aktien voran. Atkins betonte zudem noch einmal, dass führende Kryptowährungen wie Bitcon, Ether und Solana keine Wertpapiere seien und legte ein umfassendes Rahmenwerk zur Taxonomie von Krypto-Assets vor.

Die ewige Geschichte um den Angriff der Quantencomputer

Immer wieder erklären selbst ernannte Fachleute, dass Quantencomputer schon bald die Kryptografie des Bitcoins knacken und diesen damit wertlos machen würden. Meist sind es Experten, die sich wenig mit dem Bitcoin beschäftigt haben und auch Behauptungen in die Welt setzen, dass Bitcoin von Regierungen verboten werden, per Knopfdruck oder durch Stromausfall «abgestellt» werden könnte. Die Fachleute sind einig, dass die «Quantengefahr» besteht, aber weder ist sie imminent noch bedroht sie alle Bitcoins. Ein ausreichend fortgeschrittener Quantencomputer könnte theoretisch aus exponierten öffentlichen Schlüsseln private Schlüssel ableiten, was einem Angreifer erlauben würde, Gelder zu stehlen. Doch technologische Entwicklungen werden kurzfristig überschätzt und langfristig unterschätzt.

Die meisten Experten gehen davon aus, dass derart leistungsfähige Computer 5 bis 7 Jahre entfernt sind. Zuvor würden sich für derart leistungsfähige Computer noch zahlreiche andere «Betrugsfälle» anbieten, wie Bankkonten oder einfachere Blockchains. Von den gesamten Bitcoins wären nur rund 35 Prozent angreifbar, da der Rest durch sogenannte «post quantum security» geschützt ist. Vom Rest ist ein Teil bereits für immer verloren. Ein Teil der verbleibenden Bitcoins liesse sich ebenfalls noch sichern, doch es ist bekannt, wie schwer sich die Bitcoin-Gemeinde mit gemeinsamen Entscheiden zu Anpassungen tut.

Einen interessanten Aspekt bringen die Experten von T4 Capital noch ein: Am weitesten fortgeschritten mit Quantencomputer-Technologie seien regierungsnahe Stellen, etwa in den USA. Wenn also die US-Regierung einen Teil der Bitcoins mit Quantencomputern «raube», dann würden diese wohl in die Strategische Reserve überführt, so wie bisher beschlagnahmte Coins. Das würde den Bitcoin sogar weiter stabilisieren. Ein anderer Fachmann führt an, es müsse sich noch zeigen, ob sich das Ganze überhaupt rechne, ob der Aufwand für Quantencomputer durch den Ertrag der erbeuteten Bitcoins gedeckt werde.

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