Der Chef der Privatbank EFG International konnte seine Bezüge auf 7,62 Millionen Franken steigern. Das geht aus dem diese Woche veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Angesichts des profitablen Wachstums von EFG im vergangenen Jahr ist die Erhöhung nachvollziehbar.
Auffallend ist, dass Giorgio Pradelli für 2025 ein höheres Grundsalär erzielte: Es legte um 11 Prozent auf 2’002’400 Franken zu, nach 1’791’601 Franken im Vorjahr. Die restlichen Komponenten blieben unverändert. Der Bonus betrug 5 Millionen Franken (2 Millionen davon in Cash, der Rest in Aktien).
Gegenüber dem Jahr 2023 ist die Steigerung hingegen beträchtlich: Inklusive Bonus und Sozialleistungen verdiente Pradelli damals 5,4 Millionen Franken – gegenüber dem abgelaufenen Jahr entspricht das einer Steigerung von knapp 40 Prozent.
Weniger als Ermotti, mehr als die Vontobel-CEOs
Giorgio Pradelli dürfte mit einem Salär von 7,6 Millionen Franken einer der bestbezahlten Bankenchefs der Schweiz sein. Sergio Ermotti bezog 2024 14,9 Millionen Franken. Sein Salär für 2025 wird mit der Publikation des Geschäftsberichts im März bekannt.
Pradelli verdient auch deutlich mehr als die beiden Vontobel-Co-CEOs Georg Schubiger und Christel de Lint. Gemäss Geschäftsbericht 2025 bezogen sie je 4,65 Millionen Franken, nach je rund 4 Millionen Franken im Jahr zuvor. Das Plus beträgt 16 Prozent. Der Vontobel-Aktienkurs hingegen verharrte auf der Stelle, auch die Dividende blieb unverändert. Anders bei EFG International: Der Kurs legte 2025 von 13 auf 19 Franken zu. Die Dividende klettert von 60 auf 65 Rappen pro Aktie.

