Der neue CEO Gabriel Brenna will Raiffeisen zu einer Anlagebank machen. Jetzt macht die Genossenschaftsbank einen ersten kleinen Schritt und schafft Anreize, damit Kunden mehr Geld auf die Seite legen. Mit sogenanntem Rundungssparen können Kundinnen und Kunden automatisch Kleinbeträge auf ein Sparkonto oder in Fondspläne übertragen lassen. Bei Zahlungen mit der Raiffeisen-Debitkarte oder Raiffeisen-Twint können die Beträge auf den nächsten Franken oder die nächsten fünf oder zehn Franken aufgerundet werden, teilt die Bank mit.
Gleichzeitig hat Raiffeisen die Eintrittsschwelle in die digitale Vermögensverwaltung «Rio» deutlich gesenkt, von 5000 auf 500 Franken. Laut Raiffeisen ist das Kernportfolio neu automatisch «global» ausgerichtet. Die Ausrichtungen «Swissness» und «Futura» würden als optional wählbare Themen verfügbar bleiben, heisst es weiter.
Kryptos und Gold
Auch alternative Anlagen will die Genossenschaftsbank ihren Kunden schmackhaft machen. Das Portfolio kann um Bausteine wie Kryptowährungen, Gold und Immobilien ergänzt werden. Die bisherigen Themen wie «Smart Healthcare», «Robotics», «Green Energy» oder «Dividenden» bleiben bestehen. Jedes Thema erhält eine Gewichtung von fünf Prozent des investierten Kapitals.

