«Shrinking is not an option», sagt Sergio Ermotti zur Strategie der UBS. Auf die Belegschaft trifft das allerdings sehr wohl zu. Sowohl beim eigenen Staff aber auch bei den externen Beratern und Contractors.
Seit der Übernahme der Credit Suisse im Frühjahr 2023 hat die UBS weltweit rund 21'500 Vollzeitstellen abgebaut. Die Zahl der direkt Beschäftigten sank von ursprünglich 119'100 auf zuletzt 97'593 Ende September 2026. Einschliesslich der externen Mitarbeitenden beschäftigte die Grossbank noch knapp 110'000 Personen. Allein im dritten Quartal schrumpfte der Personalbestand um weitere 2'398 interne und externe Stellen.
Wie Bloomberg heute berichtet, hat die UBS in den vergangenen Wochen in London rund 200 Stellen gestrichen. Betroffen sind mehrere Geschäftsbereiche, darunter das Wealth Management und die Investmentbank. Die Stellenstreichungen wurden den betroffenen Mitarbeitenden in den vergangenen Wochen intern mitgeteilt. Einigen von ihnen würde die UBS alternative Positionen innerhalb der Bank anbieten. Eine UBS-Sprecherin wollte sich gegenüber Bloomberg nicht dazu äussern.
825 Millionen Dollar weniger für externe Berater
Derweil nimmt die «Financial Times» (FT) heute den Abbau bei externen Beratern und Dienstleistern unter die Lupe. Demnach hat die UBS ihre Ausgaben für Berater, externe Arbeitskräfte und ausgelagerte Dienstleistungen in den ersten neun Monaten 2026 gegenüber der Vorjahresperiode um 825 Millionen Dollar gesenkt. Das entspricht einem Rückgang um rund einen Drittel.
Während der Integration der Credit Suisse hatte die UBS in grossem Umfang auf externe Spezialisten zurückgegriffen, darunter die Unternehmensberatung Oliver Wyman. Sie unterstützten die Bank bei der Zusammenführung der beiden Institute, insbesondere bei der Migration von mehr als einer Million Kunden auf die UBS-Systeme.
Mit dem Abschluss der Integration fallen diese Arbeiten weg. Gemäss Integrationsfahrplan soll die Zusammenführung von UBS und CS Ende Jahr abgeschlossen sein.