Fast drei Jahre nach Eklat kehrt Raiffeisen zur Bankiervereinigung zurück

Die Genossenschaftsbank tritt der Bankenlobbyorganisation wieder bei. Sie will dort die Stimme der Kleinkunden- und KMU-Banken sein.

Fast drei Jahre nach Eklat kehrt Raiffeisen zur Bankiervereinigung zurück
Soll Vizepräsident werden: Thomas Müller von Raiffeisen. (Quelle: HO)

Nachdem Raiffeisen vor gut zwei Jahren aus dem Dachverband der Schweizer Banken ausgetreten ist, hat sich die grösste inlandorientierte Retailbankengruppe der Schweiz entschieden, per Ende August der Schweizerischen Bankiervereinigung wieder beizutreten, teilt die Bank mit.

Thomas Müller, Verwaltungsratspräsident von Raiffeisen Schweiz, wird am 14. September 2023 der Generalversammlung des Verbands zur Wahl als Verwaltungsrat vorgeschlagen und soll bei einem positiven Wahlausgang das Vizepräsidium übernehmen. Er wird UBS-Verwaltungsratsvize Lukas Gähwiler ersetzen, der sein Vizepräsidium abgeben und einfaches Vorstandsmitglied bleiben wird.

Vor fast drei Jahren hat Raiffeisen unter Getöse die Bankiervereinigung verlassen. Der damalige Präsident Guy Lachappelle beklagte sich darüber, dass die Inlandbanken regelmässig von Gross- und Privatbanken überstimmt werden. Der frühere Verbandspräsident Herbert Scheidt und vor allem der frühere UBS-Präsident Axel Weber diktierten den Kurs der Organisation.

Empfehlungen

Neueste Artikel

Newsletter anmelden

Das wöchentliche Briefing für einen Überblick ohne News-Stress

Bitte bestätigen Sie Ihre Anmeldung per E-Mail.

Die Anmeldung hat nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es erneut.