Die Crowdfunding-Plattform Oomnium wurde Ende letzter Woche gehackt. Betroffen war nach Angaben des Zürcher Unternehmens ein externes Analyse-Tool. Nach Bekanntwerden des Vorfalls seien die betroffenen Systeme gesichert und isoliert worden.
Vom Vorfall betroffen sei ein Teil der Kontakt- und Kundendaten. Dazu gehören Kontoinformationen, Verifizierungs- und Profildaten sowie Informationen darüber, wie Kunden die Plattform nutzen. Wie viele Personen betroffen sind und ob beziehungsweise in welchem Umfang Daten abgeflossen sind, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Oomnium hat nach eigenen Angaben sämtliche betroffenen Personen direkt informiert. Das Unternehmen arbeitet mit externen IT-Forensikern und spezialisierter Rechtsberatung an der Aufklärung des Vorfalls, heisst es weiter. Auch die zuständigen Datenschutzbehörden seien eingeschaltet worden.
Kundengelder, Investments, Finanzierungsrunden und Transaktionen seien nicht betroffen. Die Plattform, über die Investments abgewickelt werden, laufe auf einer separaten Infrastruktur und sei von dem Sicherheitsvorfall nicht tangiert worden. Der Betrieb werde ohne Einschränkungen fortgeführt.
Laut eigenen Angaben wurden seit dem Start der Plattform 2023 insgesamt 40 Finanzierungsrunden für Schweizer Start-ups mit einem investierten Kapital von 33,2 Millionen Franken abgewickelt. Über die Plattform beschafften sich unter anderem Lend, Twiliner, Bakery Bakery, Future Kitchens, das Dating-Start-up noii und ElleXX.