Investmentbanking
Im asiatischen Investmentbanking tobt ein eigentlicher «Talent War». Besonders hart umkämpft sind Spezialisten für Immobilien- und Daten-Center-Deals.
30. Juni 2026 • Beat Schmid

Die UBS hat zwei Führungspositionen im asiatischen Investmentbanking neu besetzt und schliesst damit Lücken, die nach jüngsten Abgängen entstanden waren. Dies geht aus internen Mitteilungen hervor.

Die Grossbank hat Andy Neo von der US-Investmentbank Jefferies als Leiter des Geschäfts für Immobilien und Hotels in Südostasien verpflichtet. Er tritt seine neue Rolle im August an und folgt auf Indran Thana, der zur Citigroup wechselte. Neo gehörte zu jenem Citigroup-Team, das Jefferies im vergangenen Jahr abgeworben hatte. Zwischen 2015 und 2020 arbeitete Neo für die Credit Suisse.

Zudem übernimmt Alfred Li die Leitung des Healthcare-Investmentbankings in Asien. Er übernimmt von Yao Chong. Ein Banksprecher in Hongkong bestätigte die Personalwechsel, über die zuerst Bloomberg berichtete.

In Asien findet derzeit ein eigentlicher «Talent War» im Investmentbanking statt. Hintergrund ist die Erholung des Investmentbankings nach einer Schwächephase in den Jahren 2023 und 2024. Besonders Jefferies, Citi und JP Morgan bauen ihre Teams aus. Als wichtiger Wachstumstreiber gilt der Markt für Immobilien- und Rechenzentrumstransaktionen, in dem der Wettbewerb um erfahrene Banker besonders intensiv ist.

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