Die Pictet-Gruppe hat 403 Millionen Euro für ihren Direct-Private-Equity-Fonds Pictet Private Equity Entrepreneur Capital I eingesammelt. Die Kapitalzusagen stammen von Stiftungen, Pensionskassen sowie institutionellen Family Offices und Unternehmern, wie die Bank anlässlich des finalen Closings mitteilt.
Zielinvestments sind mittelgrosse Unternehmen im Gründer- oder Familienbesitz in der DACH-Region und in Grossbritannien. Der Branchenschwerpunkt liegt bei B2B-Dienstleistungen und Bildungsangeboten – Segmente, die von langfristigen Wachstumstrends profitieren würden, heisst es weiter.
Bereits investiert ist der Fonds in fünf Unternehmen: Dazu gehören die britische Facility-Management-Firma Pareto FM und Technology Services Group, ein Microsoft Solutions Partner, sowie QGroup aus Deutschland und Tretor aus der Schweiz. Bei letzterem handelt es sich um eine Treuhandfirma für Schweizer KMU aus dem Baselbiet.
Die PE-Direktstrategie gehört zum Bereich Pictet Alternative Advisors (PAA), der Investments in Private Equity, Private Debt, Immobilien und Hedgefonds verwaltet. Ende 2025 belief sich das Volumen von alternativen Strategien auf 54 Milliarden Dollar, davon 31 Milliarden in Private Equity. Die gesamten verwalteten und verwahrten Vermögen der Pictet-Gruppe belaufen sich auf 757 Milliarden Franken.

