Die französische AXA Gruppe konnte das Prämienvolumen im Schweizer Markt um sieben Prozent auf 6,6 Milliarden Franken erhöhen. Die Versicherungsgruppe wies einen Reingewinn 805 Millionen Franken aus – ein leichtes Plus von drei Prozent. Axa Schweiz profitierte von geringeren Unwetter- und anderen Grossschäden in diesem Jahr.
Der Schaden-Kosten-Satz verbesserte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 90,1 Prozent. Eine Ausnahme bildete der Felssturz in Blatten im Mai 2025, der mit rund CHF 40 Millionen zu Buche schlug. Der neue AXA-Schweiz-CEO Patric Deflorin spricht von einem «sehr erfolgreichen Jahr».
Das grösste Wachstum erzielte AXA Schweiz mit Lösungen für die private Vorsorge. Die Prämieneinnahmen stiegen um 21 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken. In der beruflichen Vorsorge dagegen legte das Prämienvolumen nur leicht auf 845 Millionen Franken zu. Laut AXA konnte Preissenkungen durch Marktanteilsgewinne kompensiert werden, gleichzeitig nahmen die Risikoleistungen wergen steigender Invaliditätsfälle zu – fast die Hälfte davon psychisch bedingt.

