ZKB legt im Kommissionsgeschäft kräftig zu

Das Anlagegeschäft wird für die Zürcher Kantonalbank wichtiger. Im ersten Halbjahr stieg der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um knapp 13 Prozent.

ZKB legt im Kommissionsgeschäft kräftig zu
ZKB-Logo auf dem Hard-Gebäude. (Bild: HO)

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) wächst kräftig im Kommissionsgeschäft. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft gegenüber dem Vorjahr um 12,9 Prozent auf 598 Millionen Franken. Damit entwickelte sich der zweitgrösste Ertragspfeiler der Bank deutlich dynamischer als das klassische Zinsgeschäft.

Treiber war vor allem das Wertschriften- und Anlagegeschäft. Die Kommissionserträge nahmen gegenüber dem Vorjahr um 77 Millionen Franken oder 12,6 Prozent zu.

Die ZKB zog im ersten Halbjahr netto 10,5 Milliarden Franken Neugeld an. Zusammen mit der positiven Marktentwicklung stiegen die Kundenvermögen seit Anfang Jahr um 31,9 Milliarden auf 610,8 Milliarden Franken. Die verwalteten Vermögen stiegen auf 527,2 Milliarden Franken.

Das Handelsgeschäft legte um 4,7 Prozent auf 244 Millionen Franken zu. Deutlich gemächlicher entwickelte sich das weiterhin wichtigste Zinsgeschäft. Der Nettoerfolg daraus erhöhte sich lediglich um 1,7 Prozent auf 836 Millionen Franken. 

Insgesamt steigerte die ZKB den Geschäftserfolg um 12,1 Prozent auf 783 Millionen Franken. Der Konzerngewinn nach Steuern nahm um 1,6 Prozent auf 679 Millionen Franken zu. Geschäftsaufwand erhöhte sich um 1,6 Prozent. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 52,9 Prozent von dadurch von 54,7 per Ende Jahr.

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