Vontobel hat die verwalteten Vermögen in den ersten neun Monaten um 6 Prozent auf den Rekordwert von 255,1 Milliarden Franken hochgeschraubt. Gegenüber Ende 2025 entspricht dies einer Zunahme um 14,4 Milliarden Franken. Neben der positiven Marktentwicklung (+8,7 Mrd.) trugen auch Währungseffekte (+5,5 Mrd.) zum Wachstum bei.
Das Nettoneugeld belief sich auf 1,9 Milliarden Franken. Dabei entwickelten sich die beiden Geschäftsbereiche unterschiedlich: Bei Private Clients flossen 3,8 Milliarden Franken zu, davon 1,3 Milliarden allein im dritten Quartal. In allen Regionen verzeichnete die Bank positive Zuflüsse.
Bei den Institutional Clients verzeichnete Vontobel Nettoneugeldabflüsse von 2 Milliarden Franken. Insbesondere Abflüsse von 5,1 Milliarden Franken aus den sogenannten Quality-Growth-Strategien drückten.
Die Quality-Growth-Strategien leiden unter ihrer schwachen relativen Performance im Aktienmarkt. Allein im dritten Quartal zogen Anleger weitere 2,6 Milliarden Franken ab. Bereits seit Jahren kämpft die Anlageboutique mit Performanceproblemen.
Zudem flossen 1,6 Milliarden Franken im Zusammenhang mit der Übernahme der Futura-Fondsmandate durch Raiffeisen ab. Bis Sommer 2027 dürfte nochmals rund 10 Milliarden zur St. Galler Genossenschaftsbank fliessen. Sie hat entschieden, ihr Fondsgeschäft eigenständig zu führen.