Die Aufsichtsmitteilung der Finma vom Februar 2026 hat den Druck auf Finanzinstitute erhöht. Digitale Kunden-Onboarding-Prozesse müssen nicht mehr nur dem Geldwäschereigesetz (GwG) entsprechen, sondern auch neuen Betrugsformen wie Deepfakes standhalten. Banken und andere Finanzinstitute stehen vor der Herausforderung, regulatorische Präzision mit einer benutzerfreundlichen Customer Journey zu verbinden.
Das Schweizer Software-Unternehmen PXL Vision zeigt einen Ansatz, der beide Anforderungen erfüllt. Es positioniert digitale Identitätsprüfung nicht als reine Compliance-Messlatte, sondern als Infrastruktur für sichere, skalierbare und kundenfreundliche Prozesse. Der Fokus liegt auf Technologie, die Identität, Dokumentenechtheit und Lebendigkeit der zu verifizierenden Person in Echtzeit bewertet.
Neue Anforderungen, neuer Handlungsdruck
Die Finma macht in ihrer jüngeren Aufsichtspraxis deutlich, dass Finanzinstitute ihre Kontrollmechanismen laufend an neue Betrugsformen anpassen müssen. Besonders relevant sind automatisierte Angriffe, Identitätsdiebstahl, manipulierte Medien und zunehmend auch Deepfake-Technologien. Was vor einigen Jahren noch als Zukunftsrisiko galt, ist inzwischen operative Realität von Einzeltätern und der organisierten Cyberkriminalität.
Bei der Eröffnung von Bankkonten, dem Abschluss von Kredit- oder Versicherungsverträgen braucht es Verfahren, die echte Personen zuverlässig von synthetischen oder manipulierten Identitäten unterscheiden. Die reine Sichtprüfung reicht nicht mehr aus. Es braucht technische Verfahren, die Identität, Dokumentenechtheit und Lebendigkeit der antragstellenden Person in Echtzeit bewerten.
Genau hier gewinnt Deepfake-Erkennung an strategischer Bedeutung. Wo Täuschungsversuche professioneller werden, muss auch deren Abwehr Schritt halten können. Für die Finanz- und Versicherungswirtschaft ist das ein entscheidender Faktor, da diese Branchen besonders häufig Ziel von Identitätsbetrug sind.
Deepfakes brauchen Antworten
Mit der Aufsichtsmitteilung 02/2026 hat die Finma klargestellt: KI-gestützte Deepfakes sind eine reale Bedrohung für die digitale Identifikation – und Finanzinstitute müssen Antworten haben. Nicht nur technisch, sondern auch strategisch: Wie erkenne ich synthetische Identitäten zuverlässig? Welche Massnahmen greife ich in meinen Onboarding- und Compliance-Prozessen?
PXL Vision hat diese Fragen nicht erst seit dem Finma-Schreiben auf dem Radar. Seit über drei Jahren forscht das Unternehmen aktiv an Deepfake-Erkennungstechnologien und hat diese seit Kurzem fest in seine Identifikationslösungen integriert.
Identifikation via NFC als Sicherheitshebel
Ein besonders starker Hebel neben einer Deepfake-Erkennung ist die auf NFC (Near Field Communication) gestützte Identifikation. Dabei werden die Daten direkt aus dem Ausweisdokument ausgelesen und elektronisch mit den übrigen Informationen abgeglichen. Das reduziert Übertragungsfehler, erschwert Manipulationen und erhöht die Beweiskraft des gesamten Prozesses.
Für regulierte Branchen ist das ein wesentlicher Sicherheitsvorteil. Die Kombination aus biometrischer Verifikation, Dokumentenprüfung und NFC-Auslesen schafft eine robuste Basis für belastbare Identitätsentscheidungen. Unternehmen profitieren von weniger manuellen Aufwand, weniger Rückfragen und einer klar höheren Qualität in der Kundenaufnahme. Kund:innen erleben wiederum ein schnelles, komfortables und medienbruchfreies Onboarding.
Nahtlose Signatur ohne Abbruchrisiko
Digitales Kunden-Onboarding endet indes nicht bei der Identifikation. Erst die Integration der qualifizierten elektronischen Signatur macht aus einem Prüfprozess eine vollständige Customer Journey, die jegliche Versendung von Vertragsunterlagen per Post redundant macht. Mit einer B2C-Signatur im One-Shot-Verfahren lassen sich Kreditanträge, Leasingverträge oder Kontoeröffnungen vollständig digital und ohne aufwändige Registrierungsprozesse abschliessen. Kund:innen müssen nicht aus dem Onboarding-Prozess aussteigen, um rechtsgültig zu unterschreiben, sondern können direkt im selben Ablauf unterzeichnen. Das ist nicht nur bequem, sondern auch geschäftskritisch. Jeder zusätzliche Schritt, jeder Medienwechsel und jede Unterbrechung erhöhen das Abbruchrisiko. Ein durchgängiger digitaler Prozess hingegen senkt diese Hürden deutlich und verbessert die Abschlussquote.
In wettbewerbsintensiven Märkten ist das ein direkter Faktor für Wachstum und Effizienz. Branchen, die auf hohe Conversion-Werte angewiesen sind, profitieren besonders von einer integrierten Signaturlösung.
Zusammenspiel von Compliance und Conversion
PXL Vision kombiniert also effektiv Compliance und Conversion. Das Ziel ist nicht nur, regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Digitale Interaktionen sollen sowohl sicher ist das ein entscheidender Vorteil: Sie können Risiken reduzieren, Prozesse standardisieren und gleichzeitig die Kundenerfahrung verbessern.
Vertrauen als Währung
In Märkten, in denen Vertrauen das Geschäft ist, reicht digitale Bequemlichkeit allein nicht aus. Gefragt sind Lösungen, die regulatorische Präzision, technische Robustheit und eine überzeugende User Experience vereinen.
Genau darin liegt die Stärke von modernem GwG-konformem Kunden-Onboarding: Es schützt Unternehmen, entlastet Prozesse und schafft gleichzeitig einen besseren Start in die Kundenbeziehung. Die FINMA-Mitteilung vom Februar 2026 ist dabei kein Abschied von der Digitalisierung, sondern eine Einladung, Onboarding-Prozesse zukunftssicher zu gestalten.
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