Pictet überwindet Schwächephase beim Neugeldzufluss - Rekord bei verwalteten Vermögen

Die Genfer Privatbank weist Neugelder in der Höhe von 19 Milliarden Franken aus. Damit kann die Bank wieder an frühere Zeiten anknüpfen.

Pictet überwindet Schwächephase beim Neugeldzufluss - Rekord bei verwalteten Vermögen
Pictet knüpft an frühere Jahre an. (Quelle: tp)

Die Genfer Privatbank Pictet hat im Geschäftsjahr 2025 mehr Neugelder angezogen als in den letzten drei Geschäftsjahren. Netto flossen der Gruppe im Berichtsjahr 19 Milliarden Franken zu, nach 11 Milliarden im Jahr 2024, 16 Milliarden 2023 und 4 Milliarden im Jahr 2022. Mit den Neugeldzahlen von 2025 kann Pictet allmählich wieder an die Jahre zuvor anknüpfen. Im Jahr 2020 und 2021 spülte es 24 und 29 Milliarden Franken Neugeld in die Bank.

Bei den verwalteten und verwahrten Vermögen hat die Bank einen neuen Höchststand erreicht. Sie kletterten um 4,5 Prozent auf 757 Milliarden Franken. Damit übertraf Pictet den Rekordwert klar. Im vergangenen Jahr legte der Betriebsertrag leicht auf 3,21 Milliarden Franken zu. Unter dem Strich weist Pictet einen Konzerngewinn von 667 Millionen aus – nur marginal mehr als im Vorjahr, als die Bank 665 Millionen Gewinn einfuhr.

Entwicklung Netto-Neugeld bei Pictet (Grouped column chart)

Die Kapitalisierung bleibt solide. Das Eigenkapital belief sich per Jahresende auf 3,28 Milliarden, die Gesamtkapitalquote lag bei 21,6 Prozent und damit deutlich über der Finma-Vorgabe von 12 Prozent. Auch die Liquiditätsquote übertraf mit 191 Prozent den Basel-III-Mindestwert klar. Der detaillierte Jahresbericht wird Ende April publiziert.

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