«Strategy verkauft niemals» ist Geschichte. Vergangene Woche veräusserte Michael Saylors Strategy über 3588 Bitcoins mit einem Wert von rund 216 Millionen Dollar. So überraschend kam das nicht. Das war die Umsetzung der Finanzierungsumstrukturierung, die das Unternehmen nach einem anhaltenden Einbruch der Kryptowährung und der eigenen Aktien bekannt gegeben hatte. Ende Juni genehmigte der Strategy-Verwaltungsrat formell ein Monetarisierungsprogramm: Die Gesellschaft darf jetzt Bitcoin verkaufen, um Reserven, Dividenden und Rückkäufe zu finanzieren.
Und in den Short Cuts diese Woche:
- SEC startet die nächste Krypto-Reform
- Ein Bitcoin-Anstieg braucht mehr Dollar
Die Transaktion ist der grösste Bitcoin-Verkauf des Unternehmens seit dem Aufbau seiner Bestände im Jahr 2020 und insgesamt erst der dritte. Das weltweit grösste Bitcoin Treasury Unternehmen hat 2026 über 171'000 Bitcoin gekauft, mehr als 1000 pro Tag, und war damit eine der dominierenden Nachfragequellen. Jahrelang beruhte das Geschäftsmodell von Strategy auf der einfachen Prämisse: Kapital beschaffen, Bitcoin kaufen und nicht verkaufen. Im Moment besitzt Strategy gemäss Unternehmens-Website 843'775 Coins.