Künstliche Intelligenz sorgt bei Temenos für einen Gewinnschub

Der Genfer Bankensoftwarehersteller steigert seinen Betriebsgewinn im dritten Quartal deutlich stärker als den Umsatz. Das Unternehmen profitiert von KI-basierten Effizienzsteigerungen.

Künstliche Intelligenz sorgt bei Temenos für einen Gewinnschub
Quelle: Linkedin

Die Gefner Kernbanken-Spezialistin Temenos hat im dritten Quartal den Umsatz um 13 Prozent auf 292,5 Millionen Dollar gesteigert. Stärker legte der Betriebsgewinn (EBIT) zu. Er erhöhte sich um 41 Prozent auf 84,8 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie stieg um 42 Prozent auf 0,92 Dollar.

Die Gewinnentwicklung führt das Unternehmen unter anderem auf Effizienzsteigerungen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz zurück. Hinzu kommen eine strikte Kostenkontrolle und operative Skaleneffekte. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich um rund vier Prozentpunkte auf 37,3 Prozent. Der bereinigte Betriebsgewinn stieg um 29 Prozent auf 109,3 Millionen Dollar.

Welchen konkreten Beitrag KI zu den Kosteneinsparungen leistet, beziffert Temenos nicht. Auch Angaben zur Entwicklung des Personalbestands enthält die Quartalsmitteilung nicht.

Gewinnprognose angehoben

Angesichts der verbesserten Profitabilität erhöht Temenos seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Neu erwartet das Unternehmen ein Wachstum des bereinigten Betriebsgewinns von rund 12 Prozent, nachdem bisher 9 Prozent in Aussicht gestellt worden waren. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll um 10 statt 7 Prozent steigen.

Die Umsatzprognosen bleiben dagegen unverändert. Temenos rechnet weiterhin mit einem Wachstum der jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) von rund 12 Prozent sowie einem Plus von 9 Prozent im Geschäft mit Abonnements und Software-as-a-Service (SaaS). 

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