Zuckerberg versucht es mit NFTs für Instagram-Influencer

Weil die Einnahmen aus der digitalen Werbung nicht mehr sprudeln, sucht das Social-Media-Unternehmen nach neuen Einnahmequellen.

Zuckerberg versucht es mit NFTs für Instagram-Influencer
In der Filmsatire “Triangle of Sadness” finanziert sich Influencerin Yaya (Charlbi Dean Kriek) eine Gratisreise auf einer Luxusjacht (Quelle: HO)

Influencer sollen auf Instagram die Möglichkeit erhalten, eigene NFTs zu erstellen und diese direkt an ihre Follower zu verkaufen. Bisher konnten Instagram-Nutzer eigene NTFs lediglich auf ihren Seiten präsentieren. NTFs sind Miniprogramme, die aus Bildern oder anderen Daten nicht replizierbare Wertgegenstände machen.

Dies ist der bisher grösste Push einer Social-Media-Plattform im Bereich der NFTs. Die Einführung kommt allerdings spät. Der Hype um NFTs hat sich in den letzten Monaten stark abgekühlt. Das Handelsvolumen ist seit Anfang Jahr um 90 Prozent eingebrochen. Viele NTFs haben auch massiv an Wert verloren.

Der Konzern von Mark Zuckerberg ist auf der Suche nach neuen Einnahmequellen, da die Werbung wegen der drohenden Rezession stark rückläufig ist. Als Reaktion auf den halbierten Gewinn im dritten Quartal sind die Meta-Aktien letzte Woche um 25 Prozent eingebrochen.

Bereits im Juli hat Meta neue Optionen eingeführt, dies Instagram-Stars ermöglichen, sich von ihren Followern bezahlen zu lassen. Fans können Abos von Influencern lösen, die exklusive Inhalte versprechen. Auf Facebook führte Meta die sogenannte "Stars"-Funktion ein, eine Art plattforminterne Währung, mit der Nutzer für Inhalte zahlen können.

Empfehlungen

Neueste Artikel

Newsletter anmelden

Das wöchentliche Briefing für einen Überblick ohne News-Stress

Bitte bestätigen Sie Ihre Anmeldung per E-Mail.

Die Anmeldung hat nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es erneut.