«Krypto-Queen» Olga Feldmeier läuft es gar nicht gut

Nach einem schlechten Quartal fällt der Aktienkurs von Smart Valor auf ein historisches Tief. Die Umsätze sind weggebrochen.

«Krypto-Queen» Olga Feldmeier läuft es gar nicht gut
«Krypto-Queen» Olga Feldmeier läuft es gar nicht gut (Quelle: HO)

Gestern brachen die Aktien von Smart Valor um 10 Prozent ein. Sie fielen erstmals unter die Marke von vier schwedischen Kronen. (Die Aktien werden an der Nasdaq in Stockholm gehandelt.) Die Bewertung des Krypto-Titels rutscht immer tiefer: In den letzten vier Wochen beträgt das Minus 33 Prozent. Seit Jahresbeginn sind es minus 46 Prozent. Und seit dem Börsengang Anfang 2022 beträgt der Verlust 89 Prozent.

Grund für den jüngsten Absturz ist das schlechte Quartalsergebnis. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank der Umsatz von tiefen 2,5 Millionen Franken auf noch 0,4 Millionen Franken. Pro Monat sind das 133’000 Franken. Die Einnahmen aus dem sogenannten Güterverkauf an Schweizer Kunden betrugen genau 7814 Franken. Unter dem Strich setzte es einen Verlust von 0,7 Millionen Franken ab.Smart Valor im Vergleich zu Coinbase und einem Bitcoin-Tracker. (Quelle: Refinitiv/FT) Trotzdem spricht Olga Feldmeier in ihrem Brief an die Aktionäre von einem «erfolgreichen Quartal» und von «verschiedenen Meilensteinen», «beeindruckenden Leistungen» und der «Umkehr des Negativtrends». Die Börse scheint Feldmeiers Zweckoptimismus nicht zu teilen.

Bitter für die Schweizer Handelsplattform: Während Smart Valor abtaucht, legen andere Kryptofirmen zu. Die börsenkotierte US-Handelsplattform Coinbase entwickelte sich mehr oder weniger synchron mit dem Bitcoin-Kurs.

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