KI nimmt den Bankberatern die Arbeit weg

Laut einer repräsentativen Umfrage nutzt jeder vierte Schweizer KI-Werkzeuge für Anlage- und Finanzfragen – je jünger, desto häufiger. Das hat bereits Folgen für die Banken.

KI nimmt den Bankberatern die Arbeit weg
KI macht dem Bankberater die Kunden streitig. (Quelle: Unsplash)

Schweizerinnen und Schweizer sind eifrige Nutzer von künstlicher Intelligenz. Wie eine Umfrage der Hochschule Luzern im Auftrag von Finpension ergeben hat, nutzt inzwischen jeder vierte Schweizer KI-Werkzeuge für Finanzfragen und Anlageentscheidungen.

Wie nicht anders zu erwarten, werden KI-Tools von den jüngeren Generationen stärker genutzt als von den älteren. 32 Prozent der Gen Z stellen ihre Finanzfragen gelegentlich bis täglich an ChatGPT oder einen anderen Chatbot. Bei den Millennials sind es noch 15 Prozent. Bei der für Banken wichtigen Boomer-Generation sind es lediglich fünf Prozent.

KI nimmt den Bankberatern die Arbeit weg

(Quelle: Finpension)

Insgesamt hat sich bei rund der Hälfte der Anleger:innen, die KI für Finanz- und Anlagefragen nutzen, das Anlageverhalten in mindestens einem Bereich verändert. Zwölf Prozent der KI-Nutzer wechselten ihren Finanzanbieter aufgrund einer KI-Empfehlung. 15 Prozent treffen Anlageentscheidungen schneller. Elf Prozent sparen mehr Geld, und zehn Prozent investieren mehr als zuvor, zeigt die Umfrage.

KI nimmt den Bankberatern die Arbeit weg

(Quelle: Finpension)

Die Studie wurde im Auftrag von Finpension durch die Hochschule Luzern und das Marktforschungsinstitut Demoscope im Februar 2026 durchgeführt. Sie gilt als repräsentativ. «Wenn KI für Finanzfragen im Mainstream ankommt, wird sich die klassische Bankberatung verändern. Das birgt Chancen und Risiken», sagt Beat Bühlmann, Gründer und Initiant von Finpension.

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