Hedgefonds-Manager Christopher Hohn sorgt bei der Deutschen Börse für Uhruhe

Einer der bekanntesten aktivistischen Investoren Europas ist bei der Deutschen Börse zurück – Erinnerungen an einen Machtkampf vor über 20 Jahren werden wach.

Hedgefonds-Manager Christopher Hohn sorgt bei der Deutschen Börse für Uhruhe

Der britische Hedgefonds-Manager Christopher Hohn sorgt für Nervosität in Frankfurt. Mit seinem Fonds TCI hat der aktivistische Investor seine Beteiligung an der Deutschen Börse: auf 5,15 Prozent ausgebaut. Den Grossteil der Position hält er über Finanzinstrumente.

Der Christopher Hohn ruft in der deutschen Finanzmetropole böse Erinnerung wach – 2005 verhinderte er die Übernahme der Londoner Börse durch die Deutsche Börse und trug massgeblich zum Rücktritt der damaligen Führungsspitze bei.

Noch deutet wenig auf eine offene Konfrontation hin. Zwar ist TCI für Beteiligungen an Unternehmen mit Veränderungsbedarf bekannt, zugleich betont der Fonds seinen langfristigen und wertorientierten Investmentansatz. Auf seiner Website verweist TCI auf eine intensive Unternehmensanalyse sowie den Anspruch, strategische Veränderungen im Dialog mit dem Management voranzutreiben.

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