Finanzergebnis der Mobiliar bricht um 60 Prozent ein

Weil die Berner Genossenschaft mit ihren Anlagen deutlich weniger verdiente, tauchte der Jahresgewinn um ein Drittel.

Finanzergebnis der Mobiliar bricht um 60 Prozent ein
Finanzergebnis der Mobiliar bricht um 60 Prozent ein (Quelle: HO)

Die Mobiliar verzeichnete mit ihrem Aktienportfolio und ihren festverzinslichen Anlagen eine klar negative Performance, sagte Finanzchef Peter Brawand anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen. Der Wert der Anlagen in Aktien und Fonds sank von 5,3 Milliarden auf 4,2 Milliarden Franken. Die Anlagerendite des 20-Milliarden-Portfolios rutschte von 2,3 auf 0,9 Prozent ab.

Die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft kletterten um 5,4 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken. Besonders stark wuchs das Lebensversicherungsgeschäft (11 Prozent). Im wesentlich grösseren Kerngeschäft mit Nicht-Leben-Policen setzte es ein Plus von 4 Prozent ab.

Der Taucher ist ein Wermutstropfen für Michèle Rodoni, die seit 2021 Chefin der Mobiliar ist. In einem Statement spricht von einem "einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld", in dem die Versicherung "wiederum ein erfreuliches Resultat erzielt" habe. Das konsolidierte Eigenkapital reduzierte sich um 8,2 Prozent auf 5,9 Milliarden Franken.

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