Caroline Kuhnert erlebt ein Karrierecomeback. Über 25 Jahre arbeitete sie für die UBS und gehörte von 2020 bis 2023 als Head of Central, Eastern Europe, Greece & Israel dem Executive Committee des Global Wealth Management an. Von 2019 bis zu ihrem Ausscheiden war sie gemäss ihrem LinkedIn-Profil zudem Chair von UBS OOO Bank in Moskau.
Erfahrungen auf Stufe Konzernleitung einer Bank bringt Kuhnert nicht mit. Seit 2025 sitzt sie im Aufsichtsrat der österreichischen Erste Group. Die gebürtige Österreicherin besitzt auch den Schweizer Pass und lebt in der Schweiz.
Elaine Arden bringt viel Erfahrung im Personalbereich mit. Sie war Personalchefin der Royal Bank of Scotland (RBS) und später Group Chief Human Resources Officer bei HSBC. Bei beiden Grossbanken begleitete sie umfangreiche Restrukturierungen und arbeitete eng mit den jeweiligen Konzernleitungen und Verwaltungsräten zusammen, schreibt Julius Bär in einer Mitteilung. Seit 2025 befindet sie sich im Ruhestand.
Geschäftsleitung mit Nachholbedarf
Mit den beiden Nominationen erhöht Julius Bär den Frauenanteil im Verwaltungsrat. Sofern es bis zur Generalversammlung zu keinen weiteren Rücktritten kommt, werden künftig vier Frauen dem Gremium angehören.
Anders auf operativer Ebene: In der Geschäftsleitung von Julius Bär sitzt nach dem Abgang von Evie Kostakis nur noch eine Frau, Chief Compliance Officer Victoria McLean.
Noel Quinn hatte bereits im März angekündigt, gezielt nach Kandidatinnen für den Verwaltungsrat zu suchen. Damit wolle die Bank nicht nur zusätzliche Expertise gewinnen, sondern auch ihre eigenen Diversitätsziele erreichen.