> ## Content Index
> Fetch the complete content index at: https://www.tippinpoint.ch/llms.txt
> Use this file to discover other available public pages before exploring further.

# UBS-Abbau lässt Zahl der Bankstellen in der Schweiz stark sinken
- URL: https://www.tippinpoint.ch/ubs-abbau-lasst-zahl-der-bankstellen-in-der-schweiz-stark-sinken/
- Published: 2026-08-31T06:45:05.000Z
- Updated: 2026-08-31T06:45:05.000Z
- Description: Die Schweizer Banken haben 2025 ein Rekordjahr erzielt – trotzdem verschwanden 2'345 Stellen. Verantwortlich dafür ist laut Bankenbarometer die Grossbank UBS.
- Author: Beat Schmid
- Tags: UBS, Financials

Das Verschwinden der Credit Suisse schlägt sich immer deutlicher auf die Beschäftigungszahlen des Schweizer Bankenplatzes durch. Ende 2025 beschäftigten die Banken hierzulande noch 92'002 Personen in Vollzeitäquivalenten. Das waren 2345 Stellen oder 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Bemerkenswert dabei: Der Rückgang ist gemäss dem am Montag veröffentlichten Bankenbarometer der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) auf die UBS zurückzuführen, die die CS vor über drei Jahren übernahm. Alle anderen Bankengruppen verzeichneten dagegen einen Stellenzuwachs.

Der deutliche Stellenabbau fällt in ein Jahr, in dem es den Banken wirtschaftlich sehr gut ging. Der aggregierte Geschäftserfolg der Schweizer Institute stieg 2025 um 5,8 Prozent auf den Rekordwert von 73,8 Milliarden Franken.

Besonders gut lief das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Der Erfolg legte um 6,5 Prozent zu. Der übrige ordentliche Erfolg erhöhte sich sogar um 26,6 Prozent. Dagegen sank der Erfolg aus dem Zinsgeschäft trotz höherem Kreditvolumen um 0,8 Prozent.

### Vermögen knacken 10-Billionen-Marke

Auch die verwalteten Vermögen erreichten eine neue Höchstmarke. Ende 2025 lagen diese bei 9'729 Milliarden Franken, 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr 2026 wurde erstmals die Schwelle von 10'000 Milliarden Franken überschritten. Per Ende Juni verwalteten die Banken 10'119,5 Milliarden Franken.

Für das laufende Jahr bleibt die Branche zuversichtlich. Mehr als die Hälfte der von der SBVg befragten CIOs sowie Chefökonominnen und Chefökonomen erwartet 2026 einen höheren Geschäftserfolg, rund ein Drittel rechnet mit einer stabilen Entwicklung. Mit einem Rückgang rechnet keiner der Befragten.

Wachstumstreiber dürfte erneut das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sein. 73 Prozent erwarten dort einen höheren Erfolg. Das Zinsgeschäft dürfte dagegen wegen des Nullzinsumfelds unter Druck bleiben.

Bei der Beschäftigung sind die Aussichten verhalten positiv. Im ersten Halbjahr 2026 ging der Personalbestand zwar weiter zurück, wobei dies gemäss SBVg hauptsächlich auf weniger Beschäftigte im Ausland zurückzuführen war. Für den weiteren Jahresverlauf rechnen knapp 60 Prozent der Befragten mit einem stabilen Personalbestand, rund ein Drittel erwartet einen Anstieg.