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# Rainer-Marc Frey hält fast 30 Prozent an Leonteq – Raiffeisen praktisch ganz raus
- URL: https://www.tippinpoint.ch/rainer-marc-frey-halt-fast-30-prozent-an-leonteq-raiffeisen-praktisch-ganz-raus/
- Published: 2026-09-18T06:40:00.000Z
- Updated: 2026-09-18T06:47:21.000Z
- Description: Der Investor baut seine Beteiligung an Leonteq weiter aus. Rainer-Marc Frey übernimmt fast den gesamten Restanteil von Raiffeisen und kontrolliert nun 29,78 Prozent der Derivateboutique.
- Author: Beat Schmid
- Tags: Leonteq, Financials

Kurz vor der ausserordentlichen Generalversammlung von Leonteq vom kommenden Montag kommt nochmals Bewegung ins Aktionariat. Rainer-Marc Frey hat seine Beteiligung an Leonteq über seine Investmentgesellschaft H21 Macro Limited von 23,3 auf 29,78 Prozent ausgebaut, wie das Unternehmen heute mitteilt.

H21 hat 1’194’996 Leonteq-Aktien von Raiffeisen Schweiz übernommen. Das entspricht 6,46 Prozent der ausstehenden Aktien. Insgesamt hält Frey über H21 damit neu 5’508’336 Aktien oder 29,78 Prozent des Unternehmens.

Damit hat sich Raiffeisen fast vollständig aus dem Aktionariat von Leonteq verabschiedet. Nach Abschluss der im Frühjahr angekündigten Transaktion hielt die Genossenschaftsbank zunächst noch 1’294’996 Aktien oder 7,0 Prozent. Davon verbleiben nach dem jüngsten Verkauf rechnerisch noch 100’000 Aktien beziehungsweise rund 0,54 Prozent.

### Frey bleibt knapp unter der 30-Prozent-Marke

Rainer-Marc Frey dagegen rückt damit unmittelbar an die 30-Prozent-Marke heran. Über H21 hatte er Ende 2025 lediglich 7,1 Prozent an Leonteq gehalten. Im März gab Raiffeisen dann bekannt, 22,7 Prozent an H21 und vier private Investoren zu verkaufen. Davon gingen 16,2 Prozent an H21 und weitere 6,5 Prozent an Adrian Gut, Felix Oegerli, Tatjana Frey und Herbert Item.

Für den Abschluss dieser Transaktion hatten sich die fünf Investoren vorübergehend zu einer Aktionärsgruppe zusammengeschlossen, die gemeinsam 30,1 Prozent an Leonteq hielt. Nach Vollzug des Geschäfts wurde die Gruppe wieder aufgelöst. Frey hielt danach alleine 23,3 Prozent. Mit dem jüngsten Kauf übernimmt Frey nun praktisch auch das verbliebene Raiffeisen-Paket. 

Wegen einer Opting-out-Klausel könnte Frey seine Beteiligung auch über die Schwelle von 33⅓ Prozent hinaus erhöhen, ohne dadurch automatisch zu einem öffentlichen Übernahmeangebot für sämtliche Leonteq-Aktien verpflichtet zu werden.